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Andalusien: Infrastruktur, Fischerei, Agrawirtschaft, Viehzucht, Geschichte,Sprache


Karte von Andalusien:

Urlaub in Andalusien ! Informationen und Wissenswertes

Marbella

Sicher gehört die südlichste Region in Spanien zu den beliebtesten Ferienregionen der ganzen Iberischen Halbinsel. Ein Urlaub in Andalusien ist immer eine interessante Exkursion in die Vergangenheit.

Woher kommt der Name Andalusien?  Es gibt einige Erklärungen, Hypothesen und Deutungen.  Eine davon besagt (Meinung des spanischen Historikers Vallve), dass der Name auf eine Arabisierung der Bezeichnung  Atlantis  zurückzuführen sei.  Eine wirklich interessante These. Sicher ist nur, dass der Name  al-Andalus  als Bezeichnung für den gesamten maurischen Herrschaftsbereich auf der iberischen Halbinsel erstmal 715/717 auf einer bilingulen Münze auftaucht.

Die Sprache Andalusiens

Andalusien

Wenn Sie der spanischen Sprache mächtig sind, werden sie feststellen, dass in Andalusien ein spanischer Dialekt gesprochen wird, der sich phonetisch erheblich von der spanischen Standardverietät des Spanischen unterscheidet.

Selbst für Spanier aus anderen Regionen ist dieser Dialekt ungewöhnlich. Sie werden feststellen, dass der Buchstabe "s" oder "d" in der Mitte oder am Ende des Wortes verschluckt wird.

Es heisst also, um ein simples Beispiel anzuführen im andalusischen Dialekt nicht dos , sondern do, oder nicht tres sondern tre usw. Also durchaus etwas gewöhnungsbedürftig.

Die Geschichte von Andalusien

Flagge v. Andalusien

Durch die römische Herrschaft in Hispanien, waren die Araber gezwungen, die lateinische Sprache zu erlernen, was ihnen wohl auch schnell gelang. Die römischen Legionäre und die stationierten Truppen liebten es natürlich im warmen Süden zu überwintern.

Die Gegend um den Guadalquivir ist äußerst fruchtbar, was bedeutete, dass dort zahlreiche römischer Niederlassungen gegründet wurden. Es entwickelten sich ebenfalls viele Städte nach römischen Vorbild.

Die Römer urbanisierten und kultivierten diesen Landstrich. Sie richteten Schifffahrtswege über Flüsse und Meereshäfen ein und bauten ein überregionales, befestigtes Straßennetz. Das Christentum fasste hier ab dem 4. Jahrhundert Fuss.

Ab dem 5. Jh. fielen die Vandalen ein. Nach der Mitte des 5. Jh. kamen die Westgoten. Im 6. Jh. wurden Teile Andalusiens von den Oströmern besetzt, die sich zu Beginn des 7. Jh. zurückziehen mussten. Dann, im Jahre 711 überschritten die Mauren die Meerenge - und binnen weniger Jahre, war das Westgotenreich von den Mauren erobert.

Die Wirtschaft

Stiere

Prägened für die Wirtschaft in Andalusien, sind die Bereiche: Landwirtschaft, Viehzucht und Forstwirtschaft. Getreide und Sonnenblumen werden besonders im Tal des Guadalquivir angebaut, sowie auf den Hochebenen von Granada und Almeria.

Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist ebenfalls die Zucht von Stieren, die dann in den diversen Arenen in Spanien zum Einsatz kommen (Leider immr noch ). Eines ist allerdings anzumerken.  Den teuren und kostbaren Kampfstieren geht es prächtig!  Sie grassen auf grünen Weiden, werden gehegt und gepflegt.

Kampfstiere sind leider ein grosser Wirtschaftsfaktor, nach wie vor.  Diese grossen, mächtigen, schönen Tiere auf den Weiden zu beobachten ist ein wahres Vergnügen und eine Augenweide.  Man darf dabei leider nicht an ihr bittes Ende denken.

Agrarwirtschaft - Anbau - Viehzucht

Landwirtschaft

Natürlich spielt auch hier der Olivenbaum, wie in vielen anderen Regionen Spaniens auch, eine grosse Rolle.  In erster Linie sind grosse Vorkommen um Cordoba und Jaen zu finden. Weiterhin finden Sie in der Nähe von Granada und Almeria grosse Mandelbaum Plantagen, sowie in der Gegend von Marco de Jerez, El Condado de Huelva und um Malaga den berühmten Weinanbau Andalusiens

In den letzten Jahren, haben sich die Landwirte immer mehr auf die ökologische Landwirtschaft umgestellt. Diese Entscheidung trägt wohl mehr und mehr Früchte.  Die Landwirte exportieren mittlerweile nicht nur ihre Waren in europäische Ländern, sondern die Nachfrage in Spanien selbst, wird ständig grösser und grösser.

Die klassische Jagd, die zur Ernährung und zur Erlangung von Lebensmitteln diente, hat ihren Stellenwert verloren. Sie mutierte zu reiner Freizeitaktivität. Noch heute bestehen 50 % des gesamten andalusischen Territoriums aus Wald. 

Diese Flächen sind wichtig für das Land und haben vor allen anderen , die Bedeutung, den Boden zu binden und das Wasser zu regulieren.  Natürlich wird das Holz auch wirtschaftlich genutzt.  In erster Linie werden Eukalyptus, Pappel und Korkeiche verarbeitet.

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Fischerei

Fischerei

Die Fischereiflotte Andalusiens ist die zweitgrösste Spaniens .  Die Nummer eins dieser traditionellen Tätigkeit ist nach wie vor Galicien. 

Leider wurden viele Jahre die Bestimmungen gegen das Schleppnetzfischen ignoriert, die Verschmutzung der Küstengebiete und damit verbundene Zerstörung der Lebensräume durch Baumaßnahmen  (Bau von Sporthäfen, Änderungen im Mündungsverlauf der Flüsse) haben zu Fischmangel und Überfischung geführt. 

Das wiederrum hat zu einer permanenten Krise der Fischerei in Andalusien geführt.  Um diesem Umstand entgegen zu wirken, entwickeln sich die Aquakultur und die Fischzuchtanlagen in rasantem Tempo.

Infrastruktur

Flugzeug

Eisenbahn

Das Eisenbahnnetz der  RENFE ist wie in den meisten Regionen Spaniens nicht sehr dicht, verbindet aber alle wichtigen Städte. Seit 1992 ist die normalspurige (1435mm)   Schnellfahrstrecke Madrid-Sevilla  in Betrieb, seit Ende 2007 von ihr abzweigend die Schnellfahrstrecke Cordoba-Malaga

Flughäfen

Im Jahr 2009 besitzt Andalusien sechs Flughäfen, fünf davon internationale Flughäfen. Es existiert ein Vorhaben, noch einen Flughafen in  Huelva zu bauen. Er wird Flughafen von Antequera heissen und vor allem als Privatflughafen dienen.

Der Luftverkehr konzentriert sich auf den Flughafen Malaga

  • Flughafen Malaga
  • Flughafen Sevilla
  • Flughafen Granada-Jaen
  • Flughafen Jerez de la Frontera
  • Flughafen Almeria
  • Flughafen Cordoba

 

 


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