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Das Kloster Santes Creus an der Costa Dorada


Das Kloster Santes Creus an der Costa Dorada

 

Die Gesamtstrecke dieser Route beträgt 118 Kilometer und wird in mehrere Teilstrecken aufgeteilt. Wir verlassen die Stadt Tarragona auf der Provinzlandstraße in Richtung Els Pallaresos. Nach 31 Kilometern kommen wir zum Kloster Santes Creus.

Dieses berühmte Kloster des Zisterzienserordens gab seinen Namen dem um ihn herum entstandenen Dorf, als 1843 sich eine Gruppe von Familien nach der Revolutionszeit in den Häusern der pensionierter Mönche ansiedelte. 1857 wurde im alten Palast Abacial das Rathaus von Aiguamurcia eingerichtet.

Jetzt lebt die Bevölkerung von Ackerbau und Tourismus. Das in modernem Stil erbaute Gebäude der landwirtschaftlichen Genossenschaft wurde 1919 von dem Architekten Cesar Martinell aus Valles, einem Schüler von Gaudi, entworfen.

Das Kloster, das gegenwärtig fast völlig restauriert ist, ist eng mit der Geschichte von Katalonien verknüpft. Sein Ursprung geht auf das Jahr 1158 zurück, als Guerau Alemany und andere Adlige Grundstücke verschenkten. Das Kloster stand unter dem Schutz der Könige Jaime I., Pedro el Grande, Jaime II., Pedro III und Martin El Humaro sowie des katalanischen Adels.

Die Äbte, die das Geschick des Klosters leiteten, waren von starker Persönlichkeit und regten die Bauarbeiten. das kulturelle Leben und die landwirtschaftliche Nutzung des Bodens an. Auch am Bau des Militärordens von Montesa 1319 waren sie stark beteiligt. Das Kloster wurde zu seiner Verteidigung in den Jahren 1376 - 78 befestigt.

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts stand das Kloster in Blüte, doch wurde es während des Unabhängigkeitskrieges beschädigt. 1820 wurde die Gemeinschaft aufgelöst und ihr Vermögen öffentlich versteigert. Die Mönche verließen 1835 endgültig das Kloster. Nachdem 1843 der Wiederaufbau begonnen wurde, dauerte es nicht lange, bis das Gebäude als Gefängnis eingerichtet wurde. Zum Glück wurde es 1921 unter Denkmalsschutz gestellt, und seitdem hat seine Restaurierung Fortschritte gemacht.

In architektonischer Hinsicht verdienen Beachtung die Puerta Real de la Asuncion, der Platz von Sant Bernat Calbo, der monumentale Brunnen, der Palast des Abtes, die Fassade der Kirche, das Eingangsportal zum Kreuzgang, die Kirche und ihr Hochaltar, die Grabmäler von Pedro II el Grande, Jaime II, Blanca de Anjou und von anderen Mitgliedern des katalanischen Adels.

Die Erbauung des Kreuzgangs wurde 1313 begonnen und von dem großen Reinard Desfonoll fortgesetzt: das Schlafzimmer, das Archiv, der Turm der Stunden, das Kuppelgewölbe, der Kapitularsaal, der hintere Kreuzgang, der Keller, das Gefängnis, die Küche, die Vorratskammer, der Königliche Palast, die Kapelle der Dreifaltigkeit und so weiter. Auf Grund der langen Geschichte des Klosters sind in seinen Bauten alle Stilarten vertreten, vom Romanischen bis zum Barock.