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Elche - die Stadt der Palmen und der Dame von Elche


Elche - Palmenpark und historische Ruinen

Blick auf die Kathedrale von Elche

 

 

Nicht nur Liebhaber südländischer Botanik kommen beim Anblick der Palmengärten von Elche auf ihre Kosten. Einen Besuch in El Palmeral sollte man bei einer Reisetour entlang der Costa Blanca nicht versäumen. Über 300.000 Palmen und Kakteen wachsen in den quadratisch- und trapezförmig angelegten Hainen. Besucher können auf einem gut ausgeschilderter Rundweg durch die grüne Lunge spazieren.    

2,5 Kilometer führt die autofreie Ruta de Palmeral entlang zahlreicher für den Mittelmeerraum typischer Pflanzen. Neben den bis zu 30 Meter hohen Palmen gibt es im Park Orchideen-, Zitronen-, Orangen-, Granatäpfel- und Johannisbrotbäume sowie Artischocken und ein Taubenhaus mit weißen Tauben zu sehen.


Durch ihren in Europa einzigartigen Palmenwald ist Elche (katalonisch: Elx) bekannt. Außerdem gilt es als Zentrum der Schuhverarbeitung.


23 Kilometer südwestlich von Alicante gelegen, erreicht man Elx mit dem Zug von Alicante aus oder per Auto über die Autobahn A7 (von Alicante nach Murcia).
Auf beiden Seiten des Rio Vinalopó erstreckt sich der Ort, der mit seinen 192.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Region nach Alicante und Valencia ist.

Geschichte von Elche

Palmengarten von Elche

Früheste Funde einer Siedlung im Gebiet stammen aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus. Noch heute können Besucher die Ruinen einstiger iberischer Wohnstätten in La Alcudia, knapp zwei Kilometer südlich des Stadtzentrums, besichtigen.

Im angrenzenden Museo de la Alcudia gibt es Ausgrabungsfunde aus iberischer und römischer Zeit zu sehen.
Die primitive Siedlung entwickelte sich im fünften Jahrhundert vor Christus zur iberischen Stadt Heliké. Später besiedelten Römer und Griechen das Gebiet.

Wie in den meisten Regionen der Costa Blanca lebten auch in Elche eine lange Zeit Araber. Im achten Jahrhundert verlegten sie den Standort der Stadt und gaben ihr ihren heutigen Namen.

Zwei Jahrhunderte später begannen die arabischen Siedler die Stadt mit Palmen zu bepflanzen. Die ausgeklügelten Wassersysteme in den Gärten, die Besucher noch heute zu sehen bekommen, gehen auf die Ideen der Araber zurück. Im 13. Jahrhundert soll es über eine Million Palmen in Elche gegeben haben.

Die hochwüchsigen Pflanzen, ihre Früchte und ihr Holz, sorgten zeitweise für den Lebensunterhalt ihrer Besitzer. Einige Fincas, in denen damals Bauern lebten, stehen immernoch in den Hainen.

Heute ist größtenteils die Stadt Besitzer der Wälder. Lediglich 20 Prozent der Haine befinden sich in Privatbesitz und manche davon werden auch nicht mehr bewirtschaftet.
Die UNESCO nahm den Palmenpark El Palmeral im Jahr 2000 ins Weltkulturerbe auf.

 

Anja Nitschky

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