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Geschichte und Religion von Granada an der Costa del Sol in Andalusien


Granada Sacromonte

Die ältesten Hinweise auf eine Besiedelung Granadas datieren aus der Bronzezeit. Die Nähe des Mittelmeeres brachte es mit sich, dass auch Phönizier, Griechen und Karthager sich hier ansiedelten und in Granada einen idealen Handelsplatz fanden. Wie sie hinterließen auch die Römer zahlreiche archäologische Zeugnisse. 1013 wurde Granada zur Hauptstadt des Nasridenreiches und erreichte zwischen 1344 und 1396 seine größte Blüte.

Der Einfluss der arabischen Kultur hat in der Stadt bleibende Spuren hinterlassen, darunter einzigartige Bauwerke und Anlagen wie die Alhambra. Bei der Reconquista, der Rückeroberung Spaniens durch christliche Herrscher 1492, ging Granada als letzte Maurenstadt in den Besitz der Katholischen Könige über.

Der Einzug der Katholischen Könige leitete dann eine glanzvolle Epoche im Zeichen der Renaissance ein, in der die zahlreichen christlichen Bauten errichtet wurden.

Über viele Jahrhunderte hinweg, sowohl während der maurischen als auch während der christlichen Herrschaft, war Granada ein bedeutendes Kulturzentrum und erfreut sich auch heute noch eines beneidenswerten Kultur- und Freizeitangebots. Kino-, Musik- oder Theaterfestivals gesellen sich zu Temporär- und Dauerausstellungen. Auch lädt die großartige Landschaft um Granada zu Ausflügen ein und nicht zuletzt bietet die Sierra Nevada verschiedenste Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Ein lohnenswertes Ausflugsziel sind sicher die Las Alpujarras, eine schroffe, ursprüngliche Bergregion im Südosten von Granada.

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Das christliche Granada

Die Kathedrale von Granada

Der beste Weg, das christliche Granada kennen zu lernen, ist ein Besuch der Kathedrale. Zuvor kommt man jedoch durch den Corral del Carbón, den einstigen arabischen Getreidemarkt und heutigen Sitz der Fundación del Legado Andalusí und über die Plaza de Bibrambla, die für ihren Blumenmarkt bekannt ist.

Das reiche Erbe Granadas ist in Ausstellungen und Sammlungen der berühmtesten Museen erhalten. Besuchern wird empfohlen, sich ein wenig Zeit zu nehmen, und die bedeutenden Ausstellungsstücke des Archäologischen Museums zu bewundern. Die Fundación Rodríguez Acosta, das Federico García Lorca Museum und das Kunstzentrum José Guerrero sind ebenfalls sehr empfehlenswert.

Das Museum, das vielleicht am besten den Geschmack aller Besucher trifft, ist der Parque de las Ciencias, der Park der Naturwissenschaften. Dabei handelt es sich um ein interaktives Museum mit über 200 verschiedenen Experimenten in den Bereichen Biosphäre, Sinne, Wahrnehmung und Erfindungen, zu dem auch ein Planetarium gehört.

Um bequem alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen zu können, hat die Stadt für Besucher den so genannten Bono Turístico erdacht. Dabei handelt es sich um eine Mehrfacheintrittskarte, die den Besuch der Alhambra, des Generalife, der Kathedrale und der Capilla Real, der Klöster la Cartuja und San Jerónimo sowie des Parque de las Ciencias beinhaltet. Darüber hinaus enthält der Bono Turístico zehn Fahrten auf den Linien der städtischen Busse und Microbusse Granadas.


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