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Kunst und Kultur
Maler in Spanien: Spanische Malerei und spanische Maler
Manolo Valdés - spanischer Maler und Bildhauer, Maler aus Spanien
Manolo Valdés wurde 1942 in Valencia geboren.
Er besuchte ab 1957 die Escuela de Bellas Artes de San Carlo in Valencia und gründete 1964 zusammen mit Joan Antonio Toledo und Rafael Solbes die Künstler-Gruppe Equipo Crónica. Toledo verließ ein Jahr später die Gruppe, Valdés und Toledo arbeiteten aber weiter zusammen bis zum Tod Toledos im November 1981.
Ab Anfang der 1980er Jahre arbeitete Valdés nur noch für sich selbst und entwickelte seinen eigenen unverwechselbaren Stil, der sich aus dem Studium der unterschiedlichen Kunstepochen formte.
Nach westlichem Verständnis der Malerei gilt ein Bild als Erläuterung und Andenken. Valdés setzt dieser Denkweise Struktur und Material in Form von Pigmenten oder Sackleinen entgegen, um Räumlichkeit zu gewinnen.
Er gebraucht Leinwand, Säcke oder Segeltuch, auf dem er zum Beispiel mit Tinte, Acrylfarbe, Ölfarbe und Pastell arbeitet.
Valdés nutzt Textur als Geste und als Ausdruck, eine Beeinträchtigung für das Auge, das hängen bleibt an Falten, Ecken und Material. Angelehnt an abstrakten Expressionismus, Informalismus und die Gestaltung der Pop Art nutzt Valdés sein Wissen der Kunstepochen, um seine eigene Handschrift in der Malerei zu entwickeln.
Valdés repräsentierte Spanien 1999 auf der XLVIII. Biennale in Venedig. 2002 wurde ihm eine große Einzelausstellung im Guggenheim-Museum in Bilbao, Spanien, zugedacht.
Viele seiner Skulpturen und Werke zierten die Weltausstellung in Zaragoza im Jahr 2006.
Er lebt und arbeitet abwechselnd in New York und Valencia.
Bildquelle: wikipedia.org
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