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Maler in Spanien A-Z
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Salvador Dalí
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Salvador Dalí zählt zu den bedeutensten Surrealisten. Sein künstlerisches Schaffen weist ihn als einen der kreativsten Maler seines Jahrhunderts aus. Sein kybernetisches Spätwerk von realistisch erscheinenden Traumwelten, welche in präziser, illusorischer Detailgenauigkeit entstanden, gehört zu seiner wichtigsten Hinterlassenschaft.
Salvador Dalí wurde am 11. Mai 1904 als Sohn eines Notars in Figueras, Katalonien, geboren. Als Kind galt Salvador als schwererziehbar und zeigte sich bisweilen gegenüber seinen Mitmenschen höchst aggressiv. Dabei fügte er nicht nur Tieren, sondern auch sich selbst körperliche Schäden zu. Schon während der Schulzeit zeigte Dalí großes Talent beim Zeichnen. Während eines Besuches bei Freunden der Familie in El Muli de la Torre erhielt er erstmals Malunterricht. Dabei waren Dalís erste Vorbilder die Arbeiten von Ramon Pichot. Die ersten Darstellungen Dalis waren Häuser und Landschaften der katalonischen Umgebung.
Die Schule beendete er auf dem Gymnasium der Maristen-Brüder. 1918 wurden Dalís ersten Werke im Stadt-Theater von Figueras ausgestellt. 1921 studiere Dalí an der Akademie von San Fernando in Madrid. 1925 wurde er wegen seiner politisch-rebellischen Äußerungen der Akademie verwiesen. Dalí reiste nach Hause und wurde dort verhaftet. Man verdächtigte ihn, an den politischen Unruhen im Lande beteiligt gewesen zu sein.
Inspiriert von seinen französischen Kollegen reist er 1927 erstmals nach Paris, wo er Pablo Picasso und den Zirkel der Surrealisten um Joan Miro und André Breton kennen lernt. Später reiste er nach Brüssel, wo ihn die flämischen Künstler beeinflussten. An der Kunstakademie von Madrid ließ er sich nicht einschreiben, da er die Prüfungskommission für nicht kompetent genug erachtete, sein Werk zu beurteilen.
1929 reiste Dalí ein zweites Mal nach Paris und verliebte sich in Gala Eluard, die Frau des Dichtes Paul Eluard, die nicht nur seine Lebensgefährtin wurde, sondern auch seine Inspiration und Muse.
1934 reiste Dalí nach dem Bruch mit den Surrealisten in die USA, wo er sich auch während den Kriegsjahre des Zweiten Weltkrieges aufhielt. Dalí konnte hier einige seiner Arbeiten verkaufen, auch an namhafte Museen. Des weiteren fand er einen Galeristen, der sich verpflichtete, Dalís Arbeiten zu kaufen. Ein Umstand, der ihm nicht nur finanzielle Sicherheit brachte, sondern ihm auch die Möglichkeit gab, mit der nötigen Muse zu malen.
1948 kehrte er wieder zurück und schuf einige Bühnenbilder sowie Kostüme für Theaterstücke von William Shakespeare und Luchino Visconti. Auch zahlreiche Gemälde entstanden in jener Zeit, die er selbst als seine "kreativste Periode" beschieb. Bilder aus diesen Tagen wurden 1954 in einer New Yorker Ausstellung gezeigt, bei der er selbst anwesend war.
1958 heiratete Dalí nach 30 gemeinsamen Jahren Gala.
Dalí, der sich immer häufiger in den Staaten aufhielt, wurde 1964 von Königin Isabella von Spanien mit dem höchsten Orden des Landes für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 1973 wurde in Figueras das Dalí-Museum eröffnet. 1984 verstarb seine Muse Gala. Dalí selbst starb am 23. Januar 1989 im Alter von 84 Jahren in seinem Geburtsort Figueras, in dem er auch beigesetzt wurde.
Dalís testamentarischem Wunsch, neben seiner Frau Gala in der Kapelle des Schlosses Pubol beigesetzt zu werden, wurde aufgrund juristischer Auseinandersetzungen bis heute nicht entsprochen.