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Baeza und seine Sehenswürdigkeiten - Weltkulturerbe


Sehenswürdigkeiten in Baeza

Die Stadt Baeza ist im Sommer Sitz einer internationalen Universität.

Baeza ist im Herzen der Provinz Jaén gelegen und mit knapp 20.000 Einwohnern die kleinere der beiden Städte. Von Süden aus Jaén über die A316 kommend, öffnet sich rechter Hand die Plaza de Pópulo. Dieser Platz eignet sich als guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang entlang der nahezu 50 stattlichen Paläste aus dem 16. Jahrhundert und einer Vielzahl wunderschöner Denkmäler, in denen sich die lokale Geschichte widerspiegelt.
Über die kleine Plaza, auf der ein Brunnen, die Fuente des los Leones, aus dem 16. Jahrhundert plätschert und auf dem vier steinerne Löwen wachen, geht es vorbei an der malerischen Fassade der Casa del Pópulo und dem zinnenbegrenzten Arco de Villalar, der einst zu Ehren Karls V. errichtet wurde.

 

Prachtvoll ist auch das Gebäude der alten Universität, an der einige Jahre der Dichter Antonio Machado lehrte. Schräg gegenüber aber wird man sicher die kunstvoll gearbeitete Fassade des Palacio de Jabelquinto bewundern. Nicht weit entfernt, an der Plaza Santa Maria lohnt der Kreuzgang der Kathedrale einen Besuch. Bewunderung verdient der wappengeschmückte Brunnen Santa Maria. Der geschäftige Plaza de la Constitución, früher Austragungsort für Stierkämpfe und andere Festlichkeiten der ehemaligen Bischofs- und Universitätsstadt, lädt mit seinen Laubengängen und kleinen Cafés zum Verweilen ein.


Es gibt noch einiges mehr zu sehen in Baeza. Am besten lässt man sich einfach durch die Straßen treiben und Sie werden tausend Kleinode entdecken. Lassen Sie sich Zeit und geniessen Sie diesen zauberhaften Ort.

 

Es gibt wenige so geschlossene Renaissance Ensemble wie hier in Baeza. Lassen Sie sich verzaubern.

Baeza und seine Geschichte

Baeza

Aufgrund des Reichtums der Gegend war Baeza seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus ständig besetzt. Aus dem vierten Jahrhundert vor Christus stammen die Reste einer befestigten Iberersiedlung. Während der Römerzeit war die Stadt ein bedeutendes Verwaltungs- und Handelszentrum, da sie die Befugnis zur Münzprägung besaß. Ihre Blütezeit erreichte Baeza im 12. Jahrhundert, als die Almohaden sie in eine befestigte Stadt verwandelten.

Im Jahre 1227 eroberte Ferdinand III. die Stadt und machte sie zu einer bedeutenden Bastion für die Rückeroberung des Al Andalus. Während des 15. und 16. Jahrhundert verzeichnete sie dank der Entwicklung der Landwirtschaft, des Handels und der Industrie einen bedeutenden Bevölkerungszuwachs. Aus jener Zeit stammt auch der bedeutende Renaissance-Baukomplex der Stadt. Es entstanden unter anderem die Universität von Baeza, die Kathedrale, das Gefängnis- und Justizhaus, der so genannte Pósito und der Salcedo-Palast.

Heute bemüht sich die Stadt um die Restaurierung ihrer Denkmäler und ist zum Sitz der Antonio-Machado-Universität geworden, die der Internationalen Universität von Andalusien angehört. Im Jahre 1966 wurde Baeza zum Kunsthistorischen Denkmalensemble erklärt und zehn Jahre später zur Musterstadt der Renaissance.


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