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Spanien , Politik, politisches System in Spanien ,


Das politische System in Spanien

Seit der Verfassung aus dem Jahre 1978 ist Spanien eine parlamentarische Monarchie. Sie erklärt Spanien als einen sozialen und demokratischen Rechtsstaat, der sich zu Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und politischem Pluralismus bekennt. Das spanische Volk, von dem alle Staatsgewalt ausgeht, ist Träger der nationalen Souveränität (Art. 1). Staatsoberhaupt ist seit November 1975 König Juan Carlos I., der als Symbol für Einheit und Beständigkeit steht. Seine Aufgaben sind die Ernennung oder Enthebung des Ministerpräsidenten sowie der Mitglieder der Regierung. 


Weiterhin hat er den Oberbefehl über die Streitkräfte und das Begnadigungsrecht. Der König wird durch Erbfolge festgelegt und eingesetzt. Die Verfassung legt weiterhin ein Zweikammersystem, die Cortes Generales, fest, welches aus dem Abgeordnetenhaus (congreso de los diputados) mit 350 Sitzen und dem Senat (senado) mit 259 Sitzen besteht. Jede Provinz entsendet vier Senatoren, jedes Autonome Gebiet zusätzlich einen Senator pro 1 Million Einwohner. Beide Kammern werden alle vier Jahre in allgemeiner Wahl gewählt. Gemäß der Verfassung von 1978 liegt die gesetzgebende Gewalt bei diesen zwei Kammern. Weitere Aufgaben sind die Billigung des Staatshaushaltes und die Kontrolle der Regierungstätigkeiten (Misstrauensvotum).


An der Spitze der Regierung steht seit April 2004 Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero. Im Parlament verfügt er mit seiner sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (PSOE) über 164 Abgeordnete. Er leitet an der Spitze seiner Regierung die Innen- und Außenpolitik, die Zivil- und Militärverwaltung und die Landesverteidigung.
Der Präsident, der Vizepräsident und das Ministerkabinett bilden zusammen den Ministerrat, das höchste Organ der ausübenden Gewalt mit politischen und Verwaltungsaufgaben.

2011 teilt Ministerpräsident Zapatero mit, dass er nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen wird.   Das Land ist krisengebeutelt, die Jugend demonstriert.  Ob Spanien ebenfalls unter den Rettungsschirm muss, bleibt abzuwarten. Die Baubranche ist am Boden.  Arbeitslosigkeit trübt die Lebensfreude.  Spanien spart und hofft aus eigenem Antrieb dem drohenden Staatsbankrott entgehen zu können.   Garde der Tourismus ist derzeit wichtig wie nie!  Spanien braucht und sucht nach Alternativen.

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Die wichtigsten und einflussreichsten Parteien Spaniens

Partido Popular (PP) - Volkspartei

Der Partido Popular definiert sich als reformierte Mitte der spanischen Gesellschaft. Christlich, wirtschaftsliberal und spanisch-national sind die Schlagwörter der Partei. Die 1989 gegründete Partei, ging im Kern aus der früheren konservativen Alianza Popular (AP) hervor. Von 1996 bis 2004 war sie Regierungspartei mit Regierungspräsident José María Aznar.


Partido Socialista Obrero Español/Progresistas (PSOE) - Sozialistische Arbeiterpartei

Die Partei wurde 1879 von Pablo Iglesias gegründet und war ursprünglich eine marxistische Arbeiterpartei. Heute versteht sie sich als sozialdemokratische Partei Spaniens. Nach der Zulassung aller demokratischen Parteien 1976 wurde der charismatische Felipe González Vorsitzender der PSOE. 1982 gewannen die Sozialisten die Parlamentswahlen und blieben bis 1996 an der Macht. Unter ihrer Führung trat Spanien der NATO und der EU bei. Bekannte PSOE-Politiker auf EU-Ebene sind Javier Solana und Pedro Solbes. Seit 2000 leitet José Luis Rodríguez Zapatero die Partei.

Die größten Städte Spaniens mit Einwohnerzahlen

  Madrid - 3.155.359 Valladolid - 321.713
  Barcelona - 1.593.075 Córdoba - 319.692
>Valencia - 796.549 Alicante - 319.380  
  Sevilla - 704.154 Vigo - 293.725
  Zaragoza - 647.373 Gijón - 273.931
  Málaga - 558.287 L'Hospitalet de Llobregat - 252.884
  Murcia - 409.810 La Coruña - 243.349
  Las Palmas de Gran Canaria - 378.628 Granada - 236.982
  Palma de Mallorca - 375.773 Vitoria - 226.490
  Bilbao (bask. Bilbo) - 353.173 Santa Cruz de Tenerife - 221.567

Spanien ist eine Monarchie. Spanien und seine Königsfamilie

Die königliche Familie von Spanien

Spanien ist eine Monarchie.  Die meisten Spanier sind pro Königshaus.  Die königliche Familie ist geliebt und geachtet.  Selbst kleinere Skandale können die Royalisten nicht negativ stimmen. 

Die Presse geht auch sehr pfleglich mit König Juan Carlos I und seiner Familie um. Im Gegensatz zu anderen Monarchien, die ständig im Focus des Interesses und der Öffentlichkeit stehen, ist das hier in Spanien verpönnt.  Höchstens in der ausländischen Presse kann man sich über eventuelle Insider Nachrichten informieren. Die spanische Presse hält sich sehr bedeckt und berichtet in erster Linie nur Positives.

Auch das Thronfolgerpaar Philippe und Letizia mit ihren beiden entzückenden Töchtern , haben die Herzen der Spanier erobert.  Die Nachfolge ist also gesichert. Spanier sind in der Regel gerne Monarchisten.  Ein Aufbegehren gegen die Monarchie in Spanien, ist fast undenkbar.



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