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Verkehr in Spanien
Der Fahrstil der Spanier ist wie in vielen südlichen Ländern heißblütiger als der der Deutschen. Stoppschilder sind nicht zum anhalten da und ebenso gibt es an den Ampeln gar keine Gelblichtphase, denn für das losfahren muss man sich ja nicht all zu lange vorbereiten.
In größeren Städten dienen als Einparkhilfe öfter mal die Stoßstangen der bereits parkenden Autos. Immer wieder erstaunlich in welch kleine Parklücken die Spanier ihre Autos zwängen. Vorsichtshalber sind bei fast allen parkenden Karossen die Spiegel eingeklappt.
Rollerfahrer flitzen auch öfter - egal ob rechts oder links - an einem vorbei. Meist ohne Helm, obwohl dieser vorgeschrieben ist.
Hält man sich an die angegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen kommt es nicht selten vor, dass man von Einheimischen überholt wird. Ob außer- oder innerorts bleibt sich gleich.
Allerdings sollte man aufpassen, denn Verkehrsverstöße, wie Geschwindigkeitsübertretungen oder Alkoholdelikte, werden meist mit höheren Geldbußen geahndet als in Deutschland.
Folgende Höchstgeschwindigkeiten in km/h gelten in Spanien für PKW und Motorräder:
Innerorts |
50 |
Außerorts |
90 |
Schnellstraßen (auch mit mehr als einer Spur pro Richtung) |
100 |
AB- ähnliche Straßen/ Autobahnen |
120 |
Ebenso gibt es Verkehrsbestimmungen die von den deutschen Abweichen:
Noch ein kleiner Hinweis zum Thema Halten und Parken. Im Gegensatz zu Deutschland akzeptiert die spanische Polizei meist das Halten in zweiter Reihe mit eingeschaltetem Warnblinklicht, auch wenn eine komplette Fahrspur hierdurch blockiert wird. Aber das werden sie früher oder später selbst erleben.