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Xativa/Jativa, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Urlaub in Xativa/Jativa


Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele in Xativa/Jativa - Urlaub in Xativa

Xativa/Jativa

Xàtiva (valencianisch,  spanisch Játiva ) ist eine Stadt in der Provinz Valencia in Spanien. Die Stadt hat 29.469 Einwohner (Stand 1. Januar 2011) und zählt zu den kulturell und historisch bedeutendsten Städten der Region. Xàtiva ist außerdem Kreishauptstadt der Region La Costera.

Xativa liegt malerisch eingebetet zwischen Kaki und Orangenplantagen.  Xativa ist ein geschichtsträchtiger Ort.  Aus grauer Vorzeit - mehr oder weniger exakt 30.000 v.Chr. - stammt ein Neandertaler-Schädel, der in der Cova Negra, der "schwarzen Höhle", gefunden wurde.

Der Altstadtkern von Xativa genießt Ensembleschutz und spiegelt in seinen Gebäuden die wechselvolle Geschichte, vor allem den Einfluss der Kirche. 1378 wurde in Canals bei Jativa Alonso de Borgia geboren, der als Papst Kalixt III. in die Kirchengeschichte einging undder Onkel Rodrigo de Borgias war, des späteren Papst Alexanders VI - bereits zu Lebzeiten eine höchst umstrittene Figur.

Doch schon unter Iberern und Römern florierte die Stadt, vor allem aufgrund der Textilindustrie und des Handels mit Leinenstoffen. Und unter der Maurenherrschaft wuchs und gedieh Jativa weiter.

Im 11. Jahrhundert entstand hier die erste Papierfabrik auf dem europäischen Kontinent. Das Papier wurde aus Stroh und Reis hergestellt und ist heute noch in Marokko als Xativi-Papier bekannt. 

Die Mauren legten Bewässerungssysteme an und förderten Handel und Handwerk. Viele archäologische Fundstücke dieser Epoche sind im Almodi-Muesum zu besichtigen.

1244 eroberten die Truppen von Jaime I. Jativa zurück, das nach Valencia zur wichtigsten Stadt des gleichnamigen Königreiches aufstieg.  Die maurische Mezquita musste der christlichen Pfarrkirche weichen, Klöster und Kirchen wurden errichtet und 1269 die Sant-Feliu-Kirche erbaut, die auf halbem Weg hinauf zum Wahrzeichen der Stadt , der Burg, liegt.

Wer sich aufmacht, dem geschichtsträchtigen Ort im Hinterland einen Besuch abzustatten, der sollte Zeit mitbringen. Im Tourismusbüroin der Calle Alameda Jaume I. ist eine Broschüre mit dem Vorschlag für einen Rundgang erhältlich, der an den wichtigsten historischen Gebäuden entlangführt.

Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann, ausser montags, den kleinen Touristenbummelzug benutzen, der immer um 12.3o Uhr und um 16.3o Uhr vor dem Tourismusbüro abfährt und durch die Altstadt bis hinauf zur Burg tuckert.

Nicht zu Unrecht wird Jativa/Xativa auch die Stadt der tausend Brunnen genannt. An fast jeder Kreuzung und auf fast jedem Platz wird der Besucher auf Fontänen treffen, viele von ihnen im gotischen Stil. Die größte, die Fuente de los 25 Canos, stammt aus dem 18. Jahrhundert und wird aus 25 vogelkopfähnlichen Wasserrohren gespeist. Direkt gegenüber befindet sich der Jardin del Beso, der sich hervorragend für eine kurze Rast unter Platanen anbietet.

Dabei kann man einen Blick auf die mittelalterliche Befestigungsmauer werfen. Ganz in der Nähe liegen das ehemalige Kloster Sant Onofre el Nou aus dem 17. Jahrhundert und die Sant-Pere-Kirche, die im 14. Jahrhundert im Zeichen der Reconquista errichtet wurde und gotische mit Mudejar-Elementen verbindet.

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Autor: Semanta Gomez
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