Alonso Cano

    Alonso Cano, Maler, Bildhauer und Baumeister, wurde 1601 in Granada als Sohn eines Schreiners und Altarbauers geboren.
    1614 zog Alonso Cano mit seinem Vater nach Sevilla. In Sevilla besuchte Cano die Schule des Bildhauers Juan Martinez Montanes.  In Sevilla beschäftigte sich Cano in erster Linie mit der Bildhauerei.

    1637 musste er nach einem Duell nach Madrid flüchten. Auf Fürsprache von Velázquez kam Cano an den Hof und wurde Hofmaler sowie Zeichenlehrer des Infanten Baltasar Carlos.
    1639 wurde Cano zum Maler des Königs ernannt. Sein Mentor, der Herzog von Oliveras, beauftragte ihn mit dem Bau des königlichen Palastes.
    1644 verurteilte ihn die Inquisition zu Gefängnis und Folter. Er wurde bezichtigt seine Frau ermordet zu haben.  Ihm gelang die Flucht und er landete in Valencia.  Für die Kirchen San Francisco und San Juan de Ribera malte er mehrere Bilder, die man heute noch bewundern kann.

    Bereits 1647 war Cano wieder in Madrid, ließ sich ab 1652 in Granada nieder und blieb dort mit einer Unterbrechung (1656-60 in Madrid) bis zu seinem Tode.
    1667 ernannte man  Cano in Granada zum Oberbaumeister der Kathedrale von Granada.

    Charakteristische Züge in der Malerei Canos sind kaum zu erkennen, da er viel von anderen Malern unterschiedlichsten Stils, wie Ribera, Murillo, Dürer, Tizian und Rubens übernommen hat.

    Einfluss auf seinen Stil übte die Estofado-Technik aus, eine Malweise, bei der die Farben auf einen Goldgrund aufgetragen werden, der dann beim Freikratzen von Ornamenten durchglänzt. In der Farbgebung dominieren silbrige, schwarze und blaue Töne.

    Alonso Cano ist Granadas größter Künstler des 17. Jahrhunderts.  Obwohl noch heute viele Gemälde von ihm existieren, sind dennoch seine bildhauerischen Werke bekannter.
    Viele seiner Werke kann man im Prado in Madrid bewundern.

    Er starb 1667 in Granada.

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    Author: Spanien-ABC

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