Àviles / Asturien

    Informationen zu Àviles

    Avilés ist als drittgrößte Stadt Asturiens eine wichtige Industrie- und Hafenstadt an der gleichnamigen Ría. In Aviles befindet sich der zentrale Standort des Stahlunternehmens Ensidesa, was die Stadt im Laufe der Zeit wenig attraktiv für Touristen machte.
    Ein berühmter Sohn der Stadt ist der erste Gouverneur Floridas aus dem 16. Jahrhundert, Pedro Menéndez.

    Geschichte von Àviles

    Das älteste Dokument der Stadt ist eine Schrift des asturischen Königs Alfonso III aus dem Jahre 905. Im Mittelalter lebte das asturianische Àviles vor allem vom Seehandel, primär mit Frankreich. Von dieser Zeit zeugen die zwei durch den Fluss voneinander getrennten Stadtviertel: Sabugo, das Fischerviertel und La Villa, das aristokratischen Stadtzentrum. Im 19. Jahrhundert fand die Zusammenfügung beider Viertel statt. Das Aufkommen der Schwerindustrie brachte der Stadt im 20. Jahrhundert wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand ein.

    Feste und Veranstaltungen in Àviles

    Das größte kulturelle Ereignis der Stadt ist das interkeltische Festival. Bei keltischer Musik feiern die spanischen Einheimischen ausgelassen zusammen mit vielen Briten und Iren.

    Weitere interessante Festivitäten sind etwa das Bollu-Fest. Bollu ist ein leckeres traditionelles Gebäck, das an diesem Tag zu Hauf verspeist wird. Auch zu Karneval lebt Àviles auf. Das Antroxu-Fest wird mit vielen Prozessionen und Umzügen begangen.


    Sehenswürdigkeiten in Àviles

    Wie fast jede spanische Stadt besitzt auch Àviles in der Region Asturien eine Plaza de España. Diese beherbergt das Rathaus und stellt den Mittelpunkt des Zentrums dar. Die zwei Kirchen Santo Tomás de Canterbury und San Nicolás de Bari stammen beide aus dem 13. Jahrhundert und tragen ihre Namen nicht ohne Grund. So gehen diese auf den wirtschaftlichen Einfluss der Stadt im Mittelalter zurück. Im Inneren der San Nicolás de Bari liegt der Begründer Floridas, Menéndez begraben.
    Besonders sehenswert ist der mit Wappen geschmückte Brunnen an der San Nicolás de Bari, der im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Seine Wasserfontänen werden durch speiende Köpfe dargestellt.
    Die Iglesia Vieja de Sabugo stammt noch aus der frühen Fischereigeschichte von Àviles. An der Plaza Carbayo liegt dieses kleine religiöse Relikt. Das spärliche Innere weist einen steinernen Tisch und steinerne Bänke auf, an denen damals die Seefahrer ihre Gebete sprachen.
    Ein weiteres schönes Kirchenkonstrukt ist die Kirche San Francisco in der Calle de la Ferrería. Das Monument stammt aus dem 14. Jahrhundert und beherbergt ebenfalls mehrere Grabstätten aus dem 15. Jahrhundert.
    Eine Besonderheit der Stadt ist das Escuela-Museo de Cerámica, eine Schule und ein Museum für Keramik zugleich.

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    Author: Spanien-ABC

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