Die Idee von der Selbständigkeit in Spanien:

    Erfolgreiche Gründungen im spanischen Ausland von Anfang an richtig begleiten lassen. Die Redaktion im Interview-Bericht mit dem Geschäftsführer von Valprimera Beratung, Arnd Grootz.

    „… Es ist 8.14 Uhr. Noch 16 Minuten bis Ladenöffnung. Eigentlich früh für spanische Verhältnisse. Die Kaffeemaschine verströmt schon einen verführerischen Duft von frischem Kaffee. Und jetzt surrt auch endlich der kleine Ofenwecker: Die Croissants und Rosinen-Schnecken sind fertig. 54 Stück. Die ersten des Tages sind immer am schnellsten weg…. Noch schnell den Korb der Saftpresse mit leuchtenden Orangen auffüllen und die typisch spanische „Guten-Morgen-Musik“ einschalten – dann kann es losgehen.“

    Und sicherlich werden es auch an diesem Tag nicht die letzten Backwaren sein, die Sandra P. aufbacken und in dem kleinen, gemütlichen Stehkaffee gegenüber vom Rathausplatz verkaufen wird. Sie hat vor 4 Jahren die richtige Entscheidung getroffen. Hatte allen Mut und alles gesparte Geld zusammengenommen und ist nach Spanien gezogen – um sich dort selbständig zu machen. Am Anfang war da nicht viel mehr als die Idee. Wie viele ist auch Sie als Spanienneuling durch eine extrem harte Schule gegangen. Hat viel Schweiß und Arbeit investiert und wäre so manches Mal um ein Haar gescheitert. Sandra P.: „Ich bin froh, dass ich nach vielen großen und kleinen Schwierigkeiten den Weg zum Spezialisten gegangen bin. Die haben mich beraten, wie ich richtiges Marketing und auch mehr Umsatz mache. Von Frühstücks- und Getränkekunden allein, hätte ich auf Dauer allein nicht leben können.“
    Für viele bleibt es bei der Idee von der Selbständigkeit in Spanien. Leider. Viele Gründer, haben nämlich nur eines oder zumindest glauben sie dies zu haben: Eine gute Idee.
    Wir haben im Gespräch mit dem Start-Up Berater Arnd Grootz von Valprimera nachgefragt:
    „Reicht das aus, um erfolgreich im Ausland eine neue Existenz durch Unternehmensgründung aufzubauen, lediglich eine gute Idee?“
    “Nein, sicherlich nicht.“ so Grootz. „Wenn gleich eine gute Idee, gepaart mit viel gutem Willen, massig Arbeitskraft und noch mehr Mut, gute Voraussetzungen sind.“
    Was sind die Fähigkeiten und Kenntnisse, die die Chance auf Gründungserfolg im Ausland signifikant erhöhen?
    „Gründer, egal ob Erstgründer (so genannte Start-Up´s) oder Firmen, die ihre in Deutschland produzierten Produkte hier in Spanien vertreiben wollen, müssen aus unserer Sicht noch ein paar Fähigkeiten mehr mitbringen. So fragen wir zum Beispiel immer, was steckt zum Beispiel wirklich hinter der Gründungsidee?  Ist sie wirklich so gut und ist sie ausreichend einzigartig? Wie sieht es mit den persönlichen Eigenschaften des Gründers aus? Liegen Informationen über den spanischen Markt und über möglichen Wettbewerb vor? Bestehen erste Kontakte zu zukünftigen potentiellen Kunden? Wie klar sind Kenntnisse über die Steuer- und Rechtssituation in Spanien? Bringen sie oder er die nötigen Sprach- und Mentalitätsvoraussetzungen mit? Wissen die „Starter“, in welchen Regionen sich im weiten Spanien, die Geschäftsidee schon bald in bare Münze umsetzen lässt?“

    So Arnd Grootz, der Geschäftsführer der Beratungsagentur für Marketing und Vertriebsfragen an der Costa Blanca, in Denia.
     Kontaktdaten finden Sie unter: www.valprimera.com.

    Spanien-ABC
    Author: Spanien-ABC

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