Informationen über Busse und Bahnen in Spanien

Busfahren, Busbahnhöfe, Busnetz in Spanien

Spanien verfügt über ein sehr gut ausgebautes Busnetz. In kleinen und großen Städten gibt es spezielle Busbahnhöfe. Das Busnetz verbindet insbesondere kleinere Städte und Dörfer, aber es gibt auch überregionale Linien und internationale Verbindungen, betrieben vom spanischen Busunternehmen Alsa. Busfahren ist in Spanien vergleichsweise billig.

Bahnnetz, spanische Züge, Bahnunternehmen

Das spanische staatliche Bahnnetz verfügt über insgesamt 14 582 Kilometer Schienen, die durch das komplette Land führen. Das staatliche Bahnunternehmen RENFE (RED NACIONAL DE FERROCARRILES ESPANOLES) bietet zahlreiche nationale Verbindungen an, die alle Regionen der spanischen Halbinsel verbinden. Spanische Züge sind in 2 Klassen unterteilt (Preferente und Túrista).

Informationen über Bahnreisen in Spanien

Busfahrten Bahnfahrten Spanien RENFE AVE Euromed

Das Bahnunternehmen RENFE hat eine Reihe von Sonderpreisen und Preisnachlässen festgelegt, welche das Bahnreisen in Spanien seht, attraktiv machen. Hier eine Übersicht über die interessantesten Angebote:

1) Die sogenannten Dias Azules (Blaue Tage), an denen die Bahnticktes zum halben Preis verkauft werden. Das Angebot gilt während des Jahres zu bestimmten Terminen, die meist außerhalb der Ferienzeit liegen.
2) Die Tarjeta Turistica (Touristenticket) gilt nur für Reisende, die nicht in Spanien leben, unabhängig von ihrer Nationalität. Mit dieser Karte kann man seine Route uneingeschränkt innerhalb des RENFE-Netzes auswählen, ohne Kilometerbegrenzung und ohne Preisaufschläge. Der Preis des Tickets hängt von der Reisedauer ab – entweder für acht, 15 oder 22 Tage.

Neben den normalen Zügen und Schlafwägen betreibt RENFE seit 1992 den Hochgeschwindigkeitszug AVE (ALTA VELOCIDAD ESPANOLA), der Madrid und Sevilla innerhalb von drei Stunden miteinander verbindet. Des Weiteren verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug Euromed zwischen Barcelona und Valencia, mit einer Fahrtzeit von knapp drei Stunden.

Sitzreservierung, Fern- und Nahverkehr, Renfe, AVE

Ein außergewöhnliches Zugerlebnis bietet sich den Reisenden im Expreso Al-Andalus (Al-Andalus Express) und im Transcantabrico. Der erstere verbindet die Städte Sevilla – Cordoba – Granada – Malaga und Jerez de la Frontera auf einer festgelegten Route. Der Zug fährt einmal in der Woche von Sevilla aus ab, die Tour dauert 5 Tage.

Das Zugticket beinhaltet den Besuch der Städte, Essen in den besten Restaurants und typische Shows und die Unterkunft in einem wahrhaft besonderen Zug mit Diskothek, Videoraum, Bars und dem Luxus und Komfort eines der besten Hotels. Eine Reise mit dem Transcantabrico bietet ähnliche Annehmlichkeiten und fährt durch Spaniens Norden.

Das Fernverkehrssystem wird Grandes Líneas genannt, der AVE ist hiervon ausgenommen. Die RENFE betreibt in den Ballungszentren lokale S-Bahn-Netze, die sogenannten Cercanías, welche in folgenden Regionen ausgebaut sind: Asturias, Barcelona, Bilbao, Cádiz, Madrid, Málaga, Murcia/ Alicante, Santander, San Sebastián, Sevilla und Valencia.

Tickets für Fernverkehrszüge beinhalten eine Sitzplatzreservierung; der Zug kann ohne gültiges Ticket nicht betreten werden. Seit den Terroranschlägen in Madrid im März 2004 werden beim Einstieg Gepäckkontrollen ähnlich wie an Flughäfen durchgeführt.

In den Fernverkehrsbahnhöfen finden sich Schalter für den Vorverkauf, die venta anticipada und den Kauf mit sofortigem Fahrantritt. Fahrkarten für den Regional- und den Fernverkehr müssen getrennt gekauft werden. Für den Fernverkehr ist es bedingt durch die Reservierungspflicht sinnvoll, Tickets im Voraus zu kaufen. Dies ist auch über das Internet möglich; die Tickets müssen teilweise am Bahnhof abgeholt werden.

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