Die Geschichte Asturiens

    Von der Vorgeschichte in Asturien zu sprechen heisst, in der Zeit über 100 000 Jahre zurückzugehen. Unterschiedliche Kulturen haben während dieser Zeitspanne herrliche Zeugnisse ihrer Mythen und Lehren in ganz Asturien    hinterlassen. Darunter seien folgende aufgezeigt: das Zeitalter des Jungpaläolithikums, dessen charakteristische Merkmale in den  Höhlen Tito Bustillo, Pindal, Buxu, La Loja u.a. zum Audruck kommen; die Epoche zwischen den Jahren 9000 und 4000, die das Zeitalter der ausgedehnten Grabhügelfelder – etwa 700 in der ganzen Region – kennzeichnet, wie sie in La Borbolla, Sierra Planta, Benoura usw. zu sehen sind, und schließlich das Zeitalter der "castros", keltischer Siedlungen und Befestigungsanlagen, die in der Eisenzeit gegründet wurden. Unter den mehr als 250 dieser castros sind die von Mohas, Coana, San Chuis etc. besonders repräsentativ.
    Die Könige, die vom 8. Jh. an bis zu Anfang des 10. Jhs. in Asturien regierten, errichteten keine monumentalen Bauwerke, sondern Bauten von kleinerem Ausmass, jedoch von grosser Empfindsamkeit, die  – innerhalb der europäischen Kunst des Mittelalters – als Ausdruck einer neuen Vergeistigung einen eigenen christlichen Stil entwickelten, der als "Präromanische Kunst Asturiens" bekannt ist (auch austurianische Kunst genannt).
    Wahre Kostbarkeiten aus dieser Frühzeit der Romanik sind die Camara Santa de la Catedral de Oviedo (Heilige Kammer der Kathedrale von Oviedo), die Kirchen San Julian de los Prados, Santa Maria del Naranco und San Miguel de Lillo (alle drei in der Nähe von Oviedo), Santa Christina de Lena (bei Pola de Lena) und San Salvador de Valdedios (bei Villaciosa).


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    Spanien-ABC
    Author: Spanien-ABC

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