Goumettempel in Spanien, Adria, Dacosta, Arzak

    Elli Bulli schließt seine Pforten – Ferran Adria geht

    Man glaubt es kaum! Spanien – konkret Santander hat die meisten 3 Sterne Restaurants weltweit!Ferran Adria war jahrelang der beste Koch der Welt – gekürt von namhaften Gremien und Magazinen!  Jetzt sage einer, die spanische Küche sei ohne Finesse. Selbst der Koch des Jahrhunderts ,Eckard Witzigmann ist voll des Lobes und hat selbst viele Jahre lang, ein Restaurant auf Mallorca betrieben.
    Nun ist das El Bulli Legende.  Der weltweit bekannte Avantgardkoch (Mitbegründer oder Erfinder der Molekularküche), widmet sich seit dem 30. Juli 2011, seiner Stiftung ElBulliFoundation. Ein Thinktank der Kreativität.  Er widmet sich in den nächsten Jahren der Forschung – so sein Plan.
    Er wird nicht von der gastronomischen Bildfläche verschwinden, an Ruhepause und aufhören denkt er sicher nicht.  Nur das Szenario wechselt, vom Restaurant an der katalanischen Cala de Montjoy zur weltweit ersten Stiftung für Kreativität in der Küche.
    2014 wird er mit einem Projekt wieder auf der Bildfläche erscheinen, man darf gespannt sein.  Wie kolportiert wurde, hat er bei seinem letzten Amerika-Aufenthalt Harvard und Google besucht.   Welche Ideen und Gedanken ihn geleitet haben, ist nicht bekannt geworden.
    Zwei Millionen Anfragen erreichten das El Bulli jährlich, dabei passten nicht mehr als 50 Gäste in das Restaurant, das lediglich 6 Monate im Jahr geöffnet hatte.
    Reich werden konnte Ferran Adria mit dem El Bulli sicherlich nicht. Selbst bei Menüpreisen von ca. 230 Euro , war kein Gewinn zu erzielen. 45 Angestellte kümmerten sich um das Wohl von 50 Gästen.  Der Wareneinsatz ist immens hoch gewesen.  Diese Qualität verpflichtet zu den weltbesten Zutaten.
    Dank vieler Bücher, Cateringservice und seiner weltweiten Medienpräsenz konnte er und sein El Bulli überleben.  27 Jahre widmete sich Ferran Adria, der Autodidakt, seinem "Baby".
    Die neue Generation der Küchenchefs hat sich von ihrem Guru inspirieren lassen. Spanien hat viele Sterneküchen und Sterneköche, wie z.B.

    • Carme Ruscalleda, weltweit einzige Küchenchefin mit 6 Michelinsternen
    • Juan Mari Arzak
    • Andoni Luis Aduriz
    • Quique Dacosta (Denia)

    Anzeigen und Empfehlungen


    Gourmetkoch Juan Mari Arzak – 3 Sternekoch

    Restaurante ARZAK
    Avda. Alcalde Jose Elosegui, 273
    20015 Donostia / San Sebastián
    tlnos: 943 278 465 / 943 285 593 – fax: 943 272 753
    Ruhetage:  Sonntag und Montag
    Die nächsten Flughäfen:
    San Sebastián – Fuenterrabia: 20 min
    San Sebastián – Biarritz: 30 min
    Bilbao: 60 min
    Menüpreis: ab 165 Euro zzgl. Getränke und IVA
    zu erreichen im Internet:  arzak.es
    Weitere Infos:Gastronomie in Donostia – San Sebastian

    Die neue spanische Küche reicht bis in die Jahre 1970 und 1980 zurück. Man besann sich auf die regionalen Zutaten inkl. der heimischen Kräuter und Gewürze und kreierte wahre Kunstwerke.
    San Sebastian im Baskenland ist lt. der Zeitschrift GEO die Stadt mit den meisten Michelin-Sternen pro Kopf weltweit!.
    Einer der bekanntesten und renommiertesten Küchechefs der Welt, Gourmetkoch Juan Mari Arzak, der Begründer oder Mitbegründer der "Spanischen Küche" ist daran maßgeblich beteiligt. Sein Restaurant trägt seit 1989 drei Michelin-Sterne.
    Seine Familie ist voll in die Restaurantarbeit integriert. Auch seine beiden Töchter Elena und Marta sind wie seine Ehefrau voll involviert.  Mit Elena forscht Arzak in seinem eigenen High-Tech-Laboratorium nach neuen unentdeckten Gehemnissen, immer mit dem Vorsatz für Ausgewogenheit zwischen Tradition und Avantgarde zu sorgen.
    Der Spitzenkoch und sein Restaurant erhielten inzwischen unzählige Auszeichnungen. So wurde Arzak von der Europäischen Kochakademiezum besten Koch Europas gewählt.

    Quique Dacosta (Denia) – ein Tempel für Puristen

    Was für ein Abend – welch unglaublicher Genuss – was für ein Ambiente !!! und das alles finden Sie in Denia – übrigens seit vielen Jahren.
    Dacosta ist ein Künstler, ein Visionär, ein Künstler, ein Zauberer.  Seine Kreationen sind Kunstwerke.   Das Personal ist liebenswürdigst, bestens geschult und entgegenkommend.  
    Vor ein paar Wochen besuchte ich mit einer Freundin diese lukullische Oase wieder einmal.   Es war eine liebliche Sommernacht, der Garten, sehr schick, sehr stylish eignet sich bestens, um hier einen Aperitiv zu nehmen und vielleicht noch die letzte Zigarette vor dem dann beginnenden Menü , zu rauchen.
    Wir tranken ein Gläschen Champagner, erhielten 7 kleine Kunstwerke als Amuse Gueule  ,wurden dann zu unserem Tisch geleitet.
    Hier begann dann ein Abend der besonderen Art.  Die Weinauswahl ist excellent. Nun, in einem Lokal wie diesem , ist das ja auch zu erwarten.  Die Menüfolge – ca 20 weitere Köstlichkeiten sollten folgen – ist ein wahres Erlebnis.  Sie können jeweils unter zwei Menues wählen.  Das kleine hat ca. 20 Varianten, das große Menü ca. 30 "Gänge".
    Es werden wirklich, das ist nicht übertrieben, jeweils kleine Kunstwerke serviert. Manches mag man garnicht berühren, so wunderschön sind diese Kreationen. Das Auge ist also schon einmal hoch zufrieden.  Die Zunge dann nicht minder. Köstlich !
    Quique Dacosta finden Sie an der Las Marinas, Km 3.  Es ist nicht zu verfehlen!

    Kleine, feine Köstlichkeiten von Quique Dacosta

    Vor allem seine ausgefallenen, fantasievollen Kreationen haben Quique Dacosta an die Spitze der Kochkunst emporgehoben. Seine Gerichte bieten immer wieder neue Überraschungen.
    Unter der Glocke erwarten den Gast kulinarische Landschaften. Getrocknete und zerkleinerte Pilze bilden den Erdboden, aus dem frische Pilze und Blüten herauswachsen. Für seine ausgefallenen Kreationen verwendet Dacosta vielseitige Kräuter und Blüten und natürlich den speziellen Reis aus Valencia.
    Aber er überrascht zugleich mit so ungewöhnlichen  Zutaten, wie Aloe Vera, Gold und Silber. Schlagzeilen machte er mit einem "Cuba Libre" von der Gänseleber. Legendär geworden sind seine "gambas rojas", Garnelen, die in der Bucht von Denia gefischt werden.
    Heute zählt Quique Dacosta tatsächlich zu den besten Köchen der Welt und ist bei fast sämtlichen Kochkunstwettbewerben und Gastronomiekongressen vertreten, um seine innovativen Gerichte und Konzepte zu präsentieren.
    San Francisco, Tokio, Kyoto, San Sebastián, Barcelona, New York, Paris, Mailand, Madrid, Cáceres und Washington gehören zu den Städten, die sich für die Kochkunstbeweise von Dacosta interessiert haben.

    Die Spanische Küche – Rezepte zum Nachkochen

    Spanien-ABC
    Author: Spanien-ABC

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