Ferrol / Galizien

Informationen für Urlaub in Ferrol – Galizien/Galicien

Ferrol liegt im Nordwesten Spaniens in der Provinz La Coruña und gehört der Autonomen Region Galizien an.
Diese Hafenstadt mit rund 80.000 Einwohnern ist der Geburtsort des spanischen Diktators Francisco Franco, was Ferrol zeitweise den Namen El Ferrol del Caudillo ( Ferrol des Führers) einbrachte.
Weitere Söhne der Stadt sind der spanische Fußballspieler Nacho Novo und der berühmte spanische Schriftsteller Gonzalo Torrente Ballester.

Geschichte von Ferrol

Nach ersten Siedlungen in der Eisenzeit ist erst die neuerliche Entwicklung der Stadt unter boubonischer Herrschaft nennenswert. Im Jahre 1726 ernannten diese Ferrol zur Hauptstadt einer der Seeabteilungen, was zu weiteren Strukturveränderungen hinsichtlich des Stadtbildes führte.
Die Neustadt ist ein typisches neoklassizistisches Beispiel der Stadtentwicklung des 18. Jahrhunderts unter Fernando V. und Carlos III. Einen Namen machte sich Ferrol in dieser Zeit vor allem durch die weitreichende Werftindustrie. Daher ist die Stadt in rechtwinklig-geometrischen Straßen und Blocks angeordnet.

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Feste und Feiertage in Ferrol

  • Die Batalla de Brión wird in Ferrol am letzten Sonntag des Augusts gefeiert und gedenkt an den historischen Kampf in den Bergen nahe der Stadt vor einigen Jahrhunderten. Dieser Kampf stoppte die englische Inavsion, die die Stadt gefährdete. Ein Umzug führt zum Castillo de San Felipe bis hin zu den Montes de Brión.
  • Die Fiesta del Amboage wird am 31. Ausgust begangen. Sie wird zu Ehren des Marqués de Amboage, der im Laufe seines Lebens viel Geld für die Stadt spendete, zelebriert und ist von religiösem Charakter. Nach einer heiligen Messe wird die Statue des Marqués auf dem gleichnamigen Platz mit Blumen geschmückt. Am Abend finden verschiedene Feuerwerke statt, sowohl zu Land, als auch im Wasser. Diese spektakuläre Show sollte man nicht verpassen.
  • Die Fiesta de la Rapa das Bestas oder auch Curro da Capelada genannt wird am 1. Juli gefeiert. Auch diese Festivität beginnt mit einer feierlichen Messe unter freiem Himmel. Während des eigentlichen Festes werden wilde Pferde gezähmt und Rennen veranstaltet.
  • Die Fiesta Irmandiña feiert Ferrol nahe des Castillo de Moeche, um dem Sturm auf die Stadt und seine Zerschlagung im Jahre 1.432 zu gedenken. Um Mitternacht wird ein ähnlicher Sturm imitiert. Währenddessen wird das Castillo mit vielen Fackeln hell beleuchtet und erstrahlt in der Dunkelheit der Nacht in wunderschön leuchtendem Glanze. Später finden Feuerwerke und verschiedene Musikpräsentationen statt.

Marion Meerphol

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Sehenswürdigkeiten in Ferrol

Es gibt viele interessante Gebäude und Plätze in Ferrol. von denen hier einige Wichtige genannt seien. Sehenswert ist in Ferrol vor allem die Altstadt mit den ansehnlichen Gassen und Galerien. Das Teatro Cofre galt als kulturelles Zentrum des Bürgertums im 19. Jahrhundert und war Treffpunkt vieler damaliger Studenten.
Die Militärkirche San Francisco aus dem 18. Jahrhundert wurde von Fernán Pérez de Andrade über einem alten Konvent aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Dieses neoklassizistische Konstrukt hat eine rechtwinklige Form und ist in drei Innenschiffe unterteilt. Besonders interessant sind seine Kapelle und die Sakristei. Der wunderschöne Altar stammt von dem neoklassizistischen Bildhauer José Ferreiro.
Das Barrio da Magdalena ist ein charakteristisches Beispiel für die Städteplanung aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sein Name erinnert an eine alte Kapelle, die heute leider nicht mehr exisitiert. Im Jahre 1761 stimmte Carlos III. einer Serie von Planungen hinsichtlich militärischer Bauten zu. Diese Entwicklung der Stadt verlief zeitgleich mit den Arbeiten an den Arsenalen und den königlichen Werften. Dieser Industriezweig begünstigte ein Bevölkerungswachstum und beeinflusste die Entwicklung der Neustadt in extremen Maße. Die hier gelegenen Wohnhäuser stammen aus der wohlhabenden Gesellschaft: Marineoffiziere und Schiffskonstrukteure, Professoren und Händler lebten hier im 18. Jahrhundert. A Magdalena liegt direkt zwischen der Altstadt (Ferrol Viejo) und dem proletarischen Esteiro aus dem 18. Jahrhundert. Das Viertel besitzt zwei wunderschöne große Plazas, wie die: Plaza de Armas und die Plaza de Amboage.
Die steinerne Fuente de San Roque stammt aus dem 19. Jahrhundert und bewahrt das älteste heraldische Wappen der Stadt. Auf diesem ist ein Turm mit einer Fackel abgebildet. Nach keltischer Toponomie bedeuten die zwei Worte sinngemäß naher Hafen.
Die antike Militärregierung im Cantón de Molíns gelegen, ist ein Gebäude im neoklassizistischen Stil. Es wurde in den letzten Jahren von der Caixa Galicia übernommen und soll demnächst restauriert werden. Die Hauptfassade dieses wunderschönen Gebäudes weist einen klassischen Stil auf und eine dorische Anordnung der Eckpfeiler. Umgeben ist das Gebäude von den sehenswerten Gärden des Kantons.
Die Gärten von Herrera liegen zwischen dem Touristeninformationszentrum und der Capitanía General. Hier können Besucher eine unglaubliche Vielfalt an Blumen bewundern: Indische Kastanien, Magnolien, falsche Arkadien und viele mehr. Hier findet man auch den Obelisken von Churruca.

Ländlicher Toursimus in Ferrol

Unweit des Zentrums liegen die Strände Playa de Doniños und Playa de San Xorxe. Hier hat man die Möglichkeit zu verschiendenen Wassersportarten, wie Tauchen, Segeln oder Surfen. Auch der Wandersport wird hier vielerorts praktiziert. Ein beliebtes Wanderziel sind die verschiedenen Castros der Region, Reste erster Siedlungen.

Die Ría de Ferrol

Die Ría de Ferrol bildet ein langes Schwert von Westen nach Osten, das sich in den Kontinent einbettet. Es ist ein eingeschnittenes Flussbett, das sich in der Flussmündung des Grande de Xubia ausweitet. Danach verengt es sich. Die Flussmündung war im 17. Jahrhundert aufgrund ihrer begünstigten Lage neuralgisches Zentrum der spanischen Kriegsmarine. Diese Tatsache bedingte die Konstruktion der Castillos de San Carlos, San Cristóbal, San Felipe und La Palma zur Verteidigung.
Besonders schön ist der Panoramablick über die Seevillen von Mugardos, A Graña, O Seixo, San Felipe und Maniños.

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