Formentera: Hippies, Anreise, Sehenswürdigkeiten

Formentera – Die Insel der leisen Töne und Hippie-Klänge

Die südlichste und mit einer Fläche von nur 82 Quadratkilometern zugleich kleinste bewohnte Baleareninsel hat bis heute ihren ursprünglichen individuellen Charme erhalten können. Sie hat eine maximale Ost-West-Ausdehnung von 23 Kilometern, von Nord nach Süd erstreckt sich Formentera maximal 17 Kilometer. 7.500 Einwohner leben auf der Insel. Das Hauptverkehrsmittel ist durch die Größe und dem Relief der Baleareninsel das Fahrrad. Aber auch Motorroller und Autos können gemietet werden.

Wie erreiche ich Formentera?

Formentera besitzt keinen eigenen Flughafen, kann aber regelmäßig über die Fährverbindung von Ibiza aus erreicht werden. Der romantische Transfer dauert je Fähre zwischen 30 und 60 Minuten. Der Massentourismus hat durch die kompliziertere Anreise die Insel noch nicht erreicht. Jedoch ist sie in jüngerer Zeit in den Monaten Juli und August zu fast 100 Prozent ausgebucht.
Formentera wird häufig die Form eines Seepferdchens oder eines Hundeknochens nachgesagt. Ihr höchster Punkt ist die gerade mal 190 Meter gen Wolken ragende Hochebene La Mola, auf der ein wunderschöner Leuchtturm zu besichtigen ist.
Bei besonders klarer Sicht kann man von hier bis nach Afrika schauen. Ein zweiter auf der Insel befindlicher Leuchtturm steht am Cap de Barbaria an der Südspitze der Insel.


Sehenswürdigkeiten auf Formentera

Eine weitere Sehenswürdigkeit Formenteras ist die Tropfsteinhöhle Xeroni. Der Besitzer wollte ursprünglich im Jahre 1975 ein Loch für einen Brunnen bohren und stieß auf die Höhle, in der Stalaktiten und Stalagmiten in fantasievollen Formen zu sehen sind.
In den 60er und 70er Jahren war die Insel bei den Hippies sehr beliebt, die damals von Ibiza herüberkamen. Heute wird Formentera oft mit Pink Floyd oder Bob Dylan in Verbindung gebracht. Letzterer soll für ein halbes Jahr in einer stillgelegten Mühle auf der Hochebene La Mola gewohnt haben. Überbleibsel der Hippie-Zeit sind heute vor allem die Märkte sowie die Kult-Kneipe Fonda Pepe. Die Märkte (besonders in El Pilar) bieten eine bunte Mischung aus Kunsthandwerk, Kleidung und Kulinarischen. Lifemusik untermalt das künstlerische Treiben.
Ruhige weite Strände, der Duft nach Thymian und Salz und die sanfte Landschaft bieten den Einwohnern und Touristen Erholung pur.

Doreen Dames

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Author: Spanien-ABC

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