Serena – die Weidezone der Merinoschafe

    Castuera ist der Geburtsort des Pedro de Valdivia und des Dichters Luis Chamizo. Das Dorf ist römischen Ursprungs. Einst unterstand es dem Ritterorden von Alcántara. Castuera liegt in der als La Serena bekannten Gegend, einer Weidezone für Merinoschafherden. Aus Schafmilch werden hier exquisite Käse hergestellt, die bei Feinschmeckern besonders beliebt sind. Auch an das spanische Mandelbrot turrón aus Castuera sei erinnert, das nach handwerklicher Tradition zubereitet wird.
    Zalamea de Ia Serena beschwört den Namen des Bürgermeisters Pedro Crespo herauf, den Calderón de la Barca in seinem Werk El Alcalde de Zalamea unsterblich machte. Im Dorf wird ein Haus gezeigt, in dem die in die Literatur eingegangene Persönlichkeit gewohnt haben soll.
    In Zalamea findet man ein römisches Säulengrab, in dem der Überlieferung zufolge die Tochter Kaiser Trajans begraben war. Es ist der monumentalste Grabbau dieser Art. Die Struktur ist erhalten, weil sie im Mittelalter als Stütze eines Turms der Pfarrkirche diente.
    Weitere Sehenswürdigkeiten des Dorfes sind die Kapelle Cristo de la Quinta Angustia, die Kirche Los Milagros und der Komplex La Charca.
    In der gleichen Zone liegt Cabeza del Buey. Diese Komturei von Alcántara bewahrt ein Kunsterbe, das als wichtigste Schätze die Wallfahrtskirche Virgen de Belen und die in Ruinen liegenden, römischen Thermen von La Nava umfasst. Bei einem Gang durch das Dorf fallen dem Besucher sicherlich die Fassaden der alten Adelshäuser und des einstigen Gerichtshofes auf.


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    Author: Spanien-ABC

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