Menorca / Balearen

    Menorca – Urlaub auf Menorca

    Menorca ist die östlichste und mit 700 Quadratkilometern Fläche die zweitgrößte Baleareninsel. Sie erstreckt sich mit einer Länge von ca. 50 Kilometern von Ost nach West und erreicht eine maximale Breite von 17 Kilometern. Das heißt, egal, wo man auf Menorca gerade entspannt, das Meer ist nie weit entfernt und lädt mit unzähligen kleinen Badebuchten zum Sprung ins kühle Nass ein.
    Auf der Baleareninsel leben 67.000 Einwohner, von diesen arbeiten etwa 27.000 Menschen in den Bereichen Landwirtschaft, Industrie und im Dienstleistungsgewerbe.

    Der bedeutendste Wirtschaftszweig ist heute der Fremdenverkehr, gefolgt von der Milchwirtschaft und der Käseherstellung. Neben dem typischen MahonKäse erfanden die Menorquiner im 18. Jahrhundert die Mayonnaise. Die einfache und dennoch abwechslungsreiche Küche der Insel basiert im Wesentlichen auf Früchten der Saison, Fisch und Meeresgetier sowie Fleisch. Menorcas Gin erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit.

    Menorca: Sandstrand, Steilküste und Naturhäfen

    Der Norden der Insel, im Volksmund Tramontana also heftiger Nordwind genannt, bildet den bergigen sowie ländlichen Teil. Das Meer trifft hier schroff aufs Land und ließ hier rötlich gefärbte Sandbuchten entstehen. An seiner zerklüfteten Küste finden sich viele hübsche Naturhäfen. In der Inselhauptstadt Mahon hat sich einer der größten Naturhafen der Welt herausgebildet. Mahon besticht außerdem mit seiner außergewöhnlichen Architektur, den Feiern und Festivals und der Charme der Stadt verleiht der Insel ein kosmopolitisches und zeitgleich traditionelles Ambiente.
    Der südliche Teil Menorcas, hier spricht man vom Migjorn, fällt weitaus sanfter aus. Pinienwälder, tiefe Schluchten und hohe Steilküsten werden hier von goldsandigen Buchten und langen Sandstränden gesäumt.
    Insgesamt bietet die fast 120 Kilometer lange Küstenlinie alles, was das Herz begehrt: Steilküsten, lange Sandstrände, abgeschiedene romantische Buchten und einige Naturhäfen. Wolkenkratzerhohe Hotels und Bettenburgen werden auch in Zukunft kaum eine Chance an den Stränden Menorcas haben, da die Insel im Jahre 1993 von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt wurde. Saubere Strände, kristallklares Wasser, eine reichhaltige Flora und Fauna und die geruhsame Beschaulichkeit der Insel laden vor allem Naturliebhaber, Sonnenanbeter und Familien mit Kindern zum Verweilen ein.

    Aber auch das Innere der Baleareninsel hat seine Reize. So lockt die höchste Erhebung, der Monte Toro, mit seinen 357 Metern und bietet einen traumhaften Rundblick über Menorca. Die Küstenlinie umrahmt das gewissenhaft aufgeteilte Land. Steinmauern grenzen die Landparzellen voneinander ab und ergeben nach einer Volksweisheit die Länge von 15.000 Kilometern. Außerdem gibt es einige prähistorische Stätten und archäologische Ausgrabungsorte, welche noch heute besichtigt werden können.
    Für Nachtmenschen ist besonders die Disco nahe Cala’n Porter empfehlenswert, die sich in einer Felsenhöhle befindet. Mahon zieht mit seiner belebten Hafenpromenade ebenfalls die Ausgewilligen an. Generell kommen aber Partygänger eher auf den Nachbarinseln Ibiza und Mallorca auf ihre Kosten. An der schmalsten Stelle sind Menorca und die große Schwester Mallorca nur 40 Kilometer voneinander entfernt.

    Doreen Dames

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    Segeln auf Menorca

    Man kennt sie auch als “scheue Schwester Mallorcas”. Menorca, eine der Baleareninseln im Mittelmeer, ist ruhiger und weitläufger als ihre populäre Schwester. Strandurlauber zieht es immer wieder an die unberührten Sandstrände mit klarem, blauen Wasser, aber auch von aussen betrachtet macht das sonnenverwöhnte Eiland eine gute Figur.
    Segeln beispielsweise steht hoch im Kurs bei denen, die Sonne, Inselwelt und Mittelmeer abseits der herkömmlichen Stellen erkunden möchten. Segeltouren sind daher ein willkommenes Angebot auf und rund um Menorca. Vorbei geht es dabei etwa an Mahón, dem Ort, wo einst die Mayonnaise erfunden wurde. Sehenswert ist auf solchen Touren ebenfalls die Lazarett-Insel sowie die Festungsanlage La Mola. 
    An der Südküste Menorcas warten Buchten wie Son Saura, Cala Macarelleta und Cala Macarella auf verträumte Segler. Steile Klippen und tiefe Fjorde kennzeichnen den Norden der Insel. Zudem verzaubert die Küste mit ruhigen Fleckchen, an die sich nur selten Touristen verirren. Ausserdem liegen zahlreiche unbewohnte Inselchen verstreut vor der Küste Menorcas. Auch die Unterwasserwelt der Insel lockt mit schillernden Fischen und imposanten Höhlen. Daher ist es naheliegend, während einer Segeltour einfach einmal von Bord zu springen und sich Zeit zu nehmen für das, was sich unter dem Rumpf so alles tummelt.
    1993 ernannte die Unesco die ganze Insel zum Biosphärenreservat. Das Mittelmeerklima auf Menorca wird von milden und feuchten Wintermonaten bestimmt, die Sommer sind trocken und heiss. Wer segeln will, findet zwischen Mai und Oktober die besten Bedingungen dafür.

    Sprachen auf Menorca – Naturschutz Menorca

    Bereits im Jahre 1993 wurde die Insel zum Biospärenreservat erklärt. Ein Glück für die Insel!  Natur- und Landschaftsschutz wird groß geschrieben.  Ungefähr die Hälfte der Fläche von Menorca steht unter Naturschutz.  Die Ursprünglichkeit wird bewahrt und erhalten.  Die Bauweise unterscheidet sich sehr von der Bauweise, die man auf den Nachbarinseln finden kann.  (Mallorca, Ibiza).  Menorca ist ein Eldorado für Natur- und Kulturbegeisterte Urlauber.  Menorca ist auch ideal für Familienurlaube. Kinder sind auch hier immer herzlich willkommen.

    Sprache auf Menorca

    Auf Menorca existieren zwei Amtssprachen: Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der speziell auf der Insel gesprochene Dialekt ist das Menorqui.  Die Siedler, die im Jahre 1287 unter der Herrschaft Alfonso III. nach der Eroberung nach Menorca kamen, sprachen Katalanisch, somit verbreitete sich das Katalanische schon vor langer Zeit.
    In das Menorquinische wurden aber auch zahlreiche Wörter und Ausdrücke übernommen, die aus der britischen Besatzungszeit stammen. Das Wort xoc beispielsweise bezeichnet die Kreide (englisch chalk), mèrvels (englisch marbles = Marmor) oder auch bòtil (englisch bottle = Flasche) wurden daraus abgeleitet.
    1986 trat das Gesetz zur linguistischen Normalisierung der katalanischen Sprache in Kraft, das die Aufgabe hatte, die katalanische Sprache in der Öffentlichkeit zu fördern. Dadurch hat sich das Katalanische weiter gefestigt. Auf den Hinweisschildern der Insel Menorca findet man heute katalanische Namen vor wie zum Beispiel: port (statt puerto für Hafen), platja (statt playa für Strand), oder auch camí (statt camino für den Weg).

    Anlaufstellen für weitere Informationen über Menorca:

    Fremdenverkehrsbüros befinden sich in Mahon (1x Innenstadt und 1x am Hafen), am Flughafen und in Ciutadella

    Fremdenverkehrsbüro Ciutadella de Menorca
    Plaça des Born
    07760 Ciutadella de Menorca, Menorca
    Telefon: 971 481 214
    E-mail:infomenorcaciutadella@menorca.es
    Fremdenverkehrsbüro Flughafen Menorca
    Flughafen Menorca
    07700 Maó, Menorca
    Telefon: 971 157 115
    E-mail:infomenorcaeroport@menorca.es
    Fremdenverkehrsbüro Maó
    Plaça de la Constitució, 22
    07702 Maó, Menorca
    Telefon: 971 363 790
    E-mail:infomenorcamao@menorca.es
    Fremdenverkehrsbüro Port de Maó
    Moll de Llevant, 2
    07701 Maó, Menorca
    Telefon: 971 355 952/971 368 938
    E-mail:infomenorcaport@menorca.es
    Wenn Sie mit dem Flugzeug anreisen, finden Sie hier die Adresse und die Informationen zum Flughafen auf Menora http://www.aena-aeropuertos.es/csee/Satellite/Aeropuerto-Menorca/de/Page/1048858922674/)

    Menorca im Internet: http://www.menorca-spanien.de

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    Auf Menorca existieren zwei Amtssprachen: Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der speziell auf der Insel gesprochene Dialekt ist das Menorqui.  Die Siedler, die im Jahre 1287 unter der Herrschaft Alfonso III. nach der Eroberung nach Menorca kamen, sprachen Katalanisch, somit verbreitete sich das Katalanische schon vor langer Zeit.
    In das Menorquinische wurden aber auch zahlreiche Wörter und Ausdrücke übernommen, die aus der britischen Besatzungszeit stammen. Das Wort xoc beispielsweise bezeichnet die Kreide (englisch chalk), mèrvels (englisch marbles = Marmor) oder auch bòtil (englisch bottle = Flasche) wurden daraus abgeleitet.
    1986 trat das Gesetz zur linguistischen Normalisierung der katalanischen Sprache in Kraft, das die Aufgabe hatte, die katalanische Sprache in der Öffentlichkeit zu fördern. Dadurch hat sich das Katalanische weiter gefestigt. Auf den Hinweisschildern der Insel Menorca findet man heute katalanische Namen vor wie zum Beispiel: port (statt puerto für Hafen), platja (statt playa für Strand), oder auch camí (statt camino für den Weg).
    Autorin: Doreen Dames

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    Author: Spanien-ABC

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