Das Riff vor San Pedro

    Vier Seemeilen vor der Küste von San Pedro liegt in der Straße von Gibraltar ein Riff. Taucher erhielten diese Information erst kürzlich von Fischern. Da dieses Riff fast zwei mal zwei Kilometer misst, ergibt dieser Ort viele Tauchplätze. Die Flora und Fauna ist dort sehr vielseitig, denn der atlantische Einfluss ist stark zu spüren. Aus einer Tiefe von über 30 Metern ragt das Riff bis in eine Tiefe von 20 Metern empor.

    Die Oberfläche ist mehr oder weniger stark zerklüftet und an einigen Stellen haben sich regelrechte Canyons gebildet. Das bietet Muränen und Congern eine natürliche Heimat. Mit Glück begegnet man auch Zackenbarschen. Fächerkorallen sind hier in der Minderzahl, dafür gibt es aber die Meerhand in allen Farben und viele Arten von Seescheiden, wobei die Weiße Keulenseescheide und die Kegelförmige Seescheide am häufigsten vorkommen.

    Rochen und Mondfische wurden am Riff ebenfalls häufiger gesichtet. Fahnenbarsche kommen hier schon bei 20 Metern Tiefe vor. Die seltenste Begegnung war ein Gorgonienhaupt, welches zu den Schlangensternen gehört und sich auf Fächerkorallen niederlässt, dieses aber normalerweise in Tiefen von mehr als 50 Metern.

    Für Anfänger ist das Riff nur bei guten Wetterbedingungen geeignet, denn in der Straße von Gibraltar können die Bedingungen schnell wechseln, und es herrscht oft Strömung. Über der Wasseroberfläche sollte man auch die Augen offen halten, denn Delphine und Wale können hier durchaus den Weg des Tauchbootes kreuzen.

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    Author: Spanien-ABC

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