Routen an der Costa Cálida

Von Cabo de Palos bis nach Aguilas ist die Küste Murcias eine Abfolge von Klippen und steilen Reliefs von großer Schönheit, einsamen Buchten mit türkisblauem Wasser, die man nur vom Wasser aus oder über Bergpfade erreichen kann, sowie fast unberührten, von Zwergpalmen und Ziegenhornsträuchern bewachsenen Gebirgszügen.
Dieser Küstenstreifen eignet sich vorzüglich zum Tauchen, für Kreuzfahrten, zum Höhlentauchen, Wandern und Klettern.
Mar Menor mit einem Umfang von 73 Kilometer und einer Fläche von rund 170 Quadratkilometern ist das größte salzhaltige Binnengewässer Europas. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt 2,5 bis maximal 6,5 m. Mit einem Salzanteil von 50 % (der höchste Wert Europas) werden dem Wasser heilende therapeutische Wirkungen zugesprochen.


Costa Calida: Infos für Urlaub und Reisen an die Costa Calida / Murcia

Informationen über das Mar Menor

Regionen in Spanien

Die Küstenstraße führt nach Águilas, einem alten römischen Fischereihafen, der im 19. Jahrhundert ein bedeutender Verladeplatz für das Erz war, woran noch heute die Mole Hornillo erinnert, wo das Eisen verschifft wurde.
Im Ortskern von Águilas lohnen die prächtigen Gärten voller Gummibäume der Plaza de España einen Besuch, ebenfalls das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert und die Pfarrkirche San José, wo das Bild der Schutzpatronin aufbewahrt wird. An der höchsten Stelle der Altstadt steht das Festungsschloss San Juan de Águilas, das 1579 zu Verteidigungszwecken errichtet wurde. Zu seinen Füßen liegt der Hafen und der charakteristische, schwarzweiß gestreifte Leuchtturm, der seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch ist.
Diese von der Seefahrt geprägte Gemeinde bietet dem Besucher Kilometer um Kilometer einsame Strände mit spiegelglattem Wasser und ist eine der besten Gegenden zum Tauchsport.

Mazarron und Águilas

Von lsla Plana erreicht man die Küste entlang fahrend Puerto de Mazarrón, einen Urlaubsort mit exzellenter Hotelausstattung und einem vergnügten Nachtleben. Man sollte den Fischereihafen besuchen sowie das Fischauktionshaus.
Gegenüber vom Strand Bolnuevo liegt die Ciudad Encantada, eine einzigartige Landschaft, wo Zeit und Wind aus dem gelben Sandstein bizarre Formen herausgeschürrt haben.
Auf ihren 35 Kilometer Küste bietet die Gemeinde Mazarrón hübsche Winkel wie die Strände Reya, Bahia, Nares oder El Castelar, in Richtung Águilas außerdem unberührte Buchten wie Cala Amarilla, Percheles oder Puntas de Calnegre.
Die drei Kilometer von der Küste entfernt gelegene Ortschaft Mazarrón hat interessante Gebäude wie das Rathaus und das alte Ateneo Cultural, beide zum Jugendstil gehörend.
Daneben sind die Kirche San Andres aus dem 14. Jahrhundert mit einer schönen getäfelten Mudejar-Decke und die Ruine der Burg Castillo de los Vélez sehenswert.
In Richtung des Landesinneren, die Straße nach Murcia auf einer Seite lassend, kommt man durch verlassene Bergwerkslandschaften von beeindruckender Schönheit und Farbigkeit.

Von Portús nach Isla Plana

Die Straße Cartagena – Mazarrón führt uns nach El Portús, einem kleinen, ruhigen Urlaubsort mit einem FKK-Campingplatz. Von El Portús aus kann man entlang schroffer und vertikaler Küstenabschnitte einen herrlichen Ausflug zu einsamen Buchten machen. Der mit gelben und weißen Streifen gekennzeichnete Pfad geht vom Strand aus und legt etwa 12 Kilometer zurück. Von diesem Pfad aus kann den Aufstieg zur Sierra de la Muela angehen, von wo man einen hervorragenden Blick auf die ganze Küste und das Gebiet von Cabo Tiñoso hat, das einige der spektakulärsten Sichten auf den Meeresboden der Küste Murcias bietet mit metertiefabfallenden Steilklippen und einer artenreichen Fauna und Flora.
In Richtung La Azohia führt ein Abzweig zur Linken nach Campillo de Adentro, von wo man zum militärischen Geschützstand von Castillitos auf einem Militärweg hinaufsteigen kann, der heute für Besucher geöffnet ist. Der Gefechtsstand, der vor einigen Jahren aufgegeben wurde, besitzt zwei der größten Küstenkanonen des Landes. Der Ausblick ist beeindruckend.
Einige Kilometer weiter unten in Richtung Mazarrón findet der Reisende La Azohia, ein Fischerdorf, wo der Thunfisch immer noch nach der alten Methode der almadraba gefangen wird. Es gibt einen sehr sauberen, mit Palmen gesäumte Strand. An der Ortsausfahrt geht ein Abzweig nach lsla Plana, einem friedlichen Sommerurlaubsort mit sauberem Wasser und Felsenstränden.
Von Portman bietet sich ein Ausflug nach La Unión an, einem Ort zu Füßen des Minengebirges, aus dem die Karthager und Römer schon tonnenweise Eisen und andere Erze holten, die von Portman aus bis an die Grenzen des Reiches gelangten. Die Landschaft aus Furchen und Schluchten und alten Bergwerksanlagen ist heute Andenken und Symbol einer ganzen Epoche.
Im 19. Jahrhundert machte der Silberrausch La Unión zu einer Art neuem Kalifornien und Aufenthaltsort der Neureichen. Vom Reichtum jener Tage zeugen die vielen prächtigen Jugendstilvillen wie die Casa del Piñón an der Calle Mayor und ein städtischer Markt, ein architektonisches Schatzstück.
Hervorzuheben sind außerdem ein Bergwerksmuseum mit einer großen Sammlung alter Utensilien sowie das Festival des Flamencogesangs, Festival del Cante de las Minas, das schon seine 30. Auflage erlebt und jeweils im August die Größen des Landes versammelt.

Cabezo de la Fuente, Los Belones und das Minengebirge

Von Cabo de Palos führt die Straße nach Cartagena über Los Belones, von wo es empfehlenswert ist, die Straße links nach Los Corralones zu nehmen und einen Ausflug zum Cabezo de la Fuente zu machen, einem Aussichtspunkt in 342 Metern Höhe. Der problemlose Aufstieg dauert etwa 45 Minuten. Von diesem privilegierten Aussichtspunkt aus kann man die fünf Inseln des Mar Menor ausmachen: Barón, Redondela, Sujeto, Ciervo und Perdiguera. Die letzte ist zu einem beliebten Ausflugsziel der Touristen geworden, die ein erfrischendes Bad, schmackhafte Sardinen oder einen unvergesslichen Reiseintopf genießen wollen. Von verschiedenen Punkten der Küste aus gibt es Bootsüberfahrten nach Perdiguera.
Auf dem Rückweg in Richtung Atamaria kann man den La Manga Club besuchen, eine moderne Ferienanlage unter Palmen mit drei Golfplätzen und Tennisplätzen, Fitnessraum und einem breiten Unterbringungsangebot, das ein Drei-Sternehotel einschließt.
An der Ausfahrt dieser luxuriösen Anlage führt eine Straße zwischen Pinien und durch äußerst schöne Landschaften nach Portman, dem Portus Magnus der Römer.

Von Cabo de Palos bis Cablanque

Wenige Minuten von La Manga entfernt liegt Cabo de Palos, ein seemännisch geprägter Ort mit einer anheimelnden Hafenatmosphäre und einem unverwechselbaren Leuchtturm, dem faro. Vom Hügel, auf dem er steht, hat man einen guten Ausblick auf das ganze Gebiet von La Manga. Dieser Küstenort ist auch bekannt für seine schmackhaften Fisch- und Reiseintopfgerichte, die in den Hafenrestaurants zubereitet werden, sowie für seinen sonntäglichen Straßenmarkt, auf dem man alles findet, und zu guter Letzt dafür, eines der besten Tauchgebiete Spaniens zu sein.
Cabo de Palos hat zwei Badezonen: die Playa de Levante, ein endlos langer Strand, der mit La Manga verbunden ist, ideal für ausgedehnte Spaziergänge in den ruhigen Monaten, und die Calas de Poniente, steil und felsig, aber mit wunderschönen, durch das kristallklare Wasser scheinenden Meeresgründen.
Ganz nah, in Richtung Murcia, liegt das in den Sommermonaten viel besuchte Cala Reona. Von dieser Bucht aus kommt man zu Fuß auf einem durch weiße und gelbe Streifen gekennzeichneten Pfad quer durch die Klippen des Hügels Atalayón zum Regionalpark von Calblanque. Wer lieber mit dem Auto oder Fahrrad fahren will, muss die Straße von Cabo de Palos nach Cartagena und nach einigen Kilometer links eine unasphaltierte, aber gut befahrbare Straße nehmen, die zum Park führt.
Calblanque ist ein Gebiet der Küste der Provinz Murcia, dessen natürliche Schönheit fast unberührt geblieben ist: ein Stück jungfräulicher Küste mit kargen Bergrücken, Dünen, langen Stränden und einem intensivblauen Meer. Ein idealer Ort, um sich vor dem Trubel zu verstecken, sogar im August. Dieser natürliche Lebensraum, den man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferde durchstreifen kann, beherbergt Pflanzenarten wie Sadebäume, Zwergpalmen und Ziegenhornsträucher und Vogelarten wie Flamingos, Reiher und Störche, die sich in den Salmen von Rasal aufhalten.

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