Sarfran – Corcus Sativus – das teuerste Gewürz der Welt !

    Safran, crocus sativus, safflower – Safran ist das teuerste Gewürz der Welt

    Für ein Kilo Safran müssen bis zu 250.000 Blüten verarbeitet werden.  Das geht nur von Hand!  Von fünf Kilogramm Safran im Rohzustand, beliebt am Ende 1 kg Safran übrig.  In Spanien wird in erster Linie in der La Mancha Safran angebaut. Der Safran ist von exzellenter Qualität.  Der Cocus Sativus der La Mancha ist zertifiziert und die Preise bleiben stabil.  Für 1 Gramm Safran (D.O.) aus der Region La Mancha, kann man durchaus 12 Euro hinlegen , ggfs. je nach Verpackung auch mehr.
    Weil der Safran das teuereste Gewürz der Welt ist, wurde der Crocus Sativus immer wieder verfläscht.  Man streckt das Gewürz mit Paprika oder Kurkuma oder mit Ringelblumen und Sägespänen.  Manche beschweren die Fäden mit Öl oder verlängern mit Safranpulver.  Wenn Sie wirklich 1 A Qualität möchten, dann kaufen Sie keinen billigen Safran.  Heutzutage gibt es auch Händler, die schamlos billigen Safran importieren, um ihn als spanischen deklariert und verpackt weiterzuverkaufen.
    Ein Artikel in der "Welt" enthüllte, dass vor ein paar Jahren 1.500 Kilogramm Safran in der La Mancha geerntet wurden – exportiert wurden 90 Tonnen, deklariert als Safran aus Spanien.  99 Prozent des angeblich spanischen Safrans sind iranischer Herkunft.  Wenn Sie wirklich spanischen Safran, crocus sativus, aus der La Mancha kaufen wollen, dann achten Sie , wenn Sie Ihrer Nase alleine nicht vertrauen wollen, auf das Etikett. Das Logo des offiziellen Etiketts der D.O. La Mancha – eine Safranrose, in der Mitte Don Quiote !  Bisher sind noch keine Etikettenschwindel bekannt geworden. Eine Organisation wacht auch mit Argusaugen darüber.
    Safran ist ein traditionelles Küchengewürz und dient auch zum Färben von Speisen und Getränken. In Indien kommt Safran in zahlreiche Reisgerichte, Süßspeisen oder Eis und findet in der ayurvedischen Medizin und religiösen Riten Verwendung. In Saudi Arabien wird authentischer Kaffee mit Kardamon und Safran gewürzt.  Und was wäre eine Bouillabaisse, ein Mailänder Risotto ohne den Gelbmacher mit dem unverwechselbaren Aroma? Und in Spanien? Da gehört Safran in viele Nationalgerichte wie Paella, in die Fabada oder in einen Eintopf von Fisch.  Nur darf man es mit der Menge nicht übertreiben. Das Gewürz mit dem starken Geschmack sollte nicht vorherrschen.
    Safran ist auch ein Allheilmittel
    Safran kann auch mit einer Reihe vorzüglicher medizinischer Eigenschaften aufwarten, unter andaerem stimuliert er den Appetit, gegünstigt die Verdauung und hilft bei Husten und Bronchitis und auch bei Schlaflosigkeit. Er mildert Koliken und beruhigt Kinder beim Zahnen.  Auch die Reduzierung von schlechtem Cholesterol und der Schutz von Leber und Schutz gegene Arteriosklerose wird dem Safran zugeschrieben.


    Blumenkohl an Safran

    Für 4 Personen als Beilage – Zutaten
    1 1/2 Kaffeelöffel Safranfäden
    75 ml kochendes Wasser
    1 mittelgroßer Blumenkohl, in nicht zu kleine Röschen zerteilt
    1 gr. rote Zwiebel in Julienne geschnitten
    100 g Sultaninen
    100 g Oliven ohne Kerne
    4 EL Olivenöl
    2 Lorbeerblätter
    4 geh. Eßlöffel Petersilie
    Salz und schwarzer Pfeffer

    Zubereitung
    Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Safranfäden in eine kleine Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Eine Minute ziehen lassen, anschl. in eine größere Schüssel füllen. Den Rest der Zutaten, außer der Petersilie, zufügen, alles gut mit den Händen vermischen.
    Das Ganze in eine ofenfeste Form geben, mit Alufolie bedecken und im Ofen ca. 50 Minuten backen. der Blumenkohl sollte aber nicht zu weich sein. Zwischendurch überprüfen.  
    In der Mitte der Garzeit die Form aus dem Ofen nehmen, alles miteinandern nochmal gut vermischen. Wieder mit Folie bedecken und weitergaren.
    Ist der Blumenkohl fertig, herausholen. Alufolie wegnehmen, alles ein bisschen abkühlen lassen, bevor die Petersilie daraufkommt. Nochmals mit Salz abschmecken. Jetzt können Sie servieren.

    Spaghetti mit Zucchini, Safran und Garnelen

    Für 4 Personen – Zutaten
    400 g Garnelen ohne Schale –  Gambas
    natives Olivenöl zum Braten
    2 Zucchini
    Knoblauchzehe, Chiliringe, Safranfäden
    Fischgewürz
    250 ml Gemüsebouillon
    400 g Spaghetti
    4 Zweige frische Petersilie
    Meersalz

    Zubereitung
    Zuerst den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Zucchini waschen und in kleine Streifen schneiden. Petersilie waschen, Stiele entfernen und die Blätter fein zupfen.
    Garnelen in einer beschichteten Pfanne mit dem Olivenöl kurz anbraten. Zucchini, Knoblauchscheiben, Chiliringe sowie Safranfäden zugeben und mit Fischgewürz kräftig würzen. Anschließend Gemüsebrühe zugießen und aufkochen.
    In der Zwischenzeit die Spaghetti in ausreichend Salzwasser etwa fünf Minuten kochen. (al dente).  Absieben, sofort in die Pfanne zu den Garnelen geben und rund zwei Minuten mitkochen. Zum Schluss Petersilie und Salz darüberegeben. Servieren.  Ein köstliches Gericht ist fertig.

    Birnen – Safran – Marmelade

    Zutaten für 4 Gläser a 250 ml:
    1 Msp. Safranfäden
    80 ml Wasser
    1 kg reife Birnen
    300 g Gelierzucker  (Verh: 3 zu 1)
    1 Msp Bourbonvanille

    Zubereitung
    Die sauberen Einmachgläser und die dazugehörigen Deckel etwa zwei Minuten in kochendes Wasser tauchen. Mit einem Sieblöffel herausnehmen und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.
    Die Safranfäden in Wasser einweichen. Birnen schälen, entkernen und in ca. einem Zentimeter große Stücke schneiden. Anschließend mit Gelierzucker in einem Topf gut vermengen. Die Bourbonvanille sowie das Wsser mit den eingeweichten Safranfäden zugeben und das Ganze aufkochen. Etwa 30 Minuten köcheln lassen und anschl. pürieren. zum Schluss nochmal aufkochen, heiß in die Gläser füllen und verschließen.
    Verschlossen, kühl und trocken gelagert, hält die selbst gemacht Marmelade mehrere Monate. nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und rasch aufbrauchen.

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    Spanien-ABC
    Author: Spanien-ABC

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