Schlangen an der Costa Blanca

    An der Costa Blanca sind acht Schlangenarten verbreitet, wobei die Mehrzahl, nämlich fünf, völlig ungefährlich, da ungiftig sind. Die drei giftigen Arten sind zudem für den Menschen in der Regel auch nicht lebensbedrohlich. So sind die europäische Eidechsennatter und die viel kleinere Kapuzennatter recht ungefährlich, nur die Stülpnasenotter kann mit einem Biss tatsächlich Gift auf den Menschen übertragen. Allerdings ist auch diese Otternart für den Menschen nicht besonders bedrohlich, lediglich Herzkranke und Kleinkinder sind gefährdet.

    Mit einer Gesamtlänge von 60 bis 80 Zentimetern gehört die Stülpnasenotter zu den kleineren Schlangen.
        
    Die Grundfarbe ihres Rückens und der Flanken ist Hellgrau, Gelblichgrau, Rotbraun oder Dunkelbraun.Auf dem Rücken trägt sie ein breites, gezacktes oder gewelltes, dunkelschwärzliches Rückenband. Ihr Kopf ist deutlich vom Rumpf abgesetzt und hat eine Art Schnauzenhorn. Ihre Pupillen stehen senkrecht.

    Wo sind Giftschlangen ? Vergiftungserscheinungen und Schmerzen

    Schlangen sind scheue Tiere, die eher flüchten, als dass sie angreifen. Sie beißen in der Regel nur, wenn man ihre Fluchtdistanz unterschreitet oder wenn man versehentlich auf sie tritt.

    Bei Wanderungen durch Gebiete, in denen Schlangen leben, sollte man nicht barfuß laufen und hohe, feste Lederschuhe tragen. Bei der Begegnung mit einer Schlange ist sofortiges Stehenbleiben in jedem Fall angebracht.
    Ist man trotzdem gebissen worden, sollte man sich zunächst vergewissern, ob der Biss wirklich von einer Giftschlange stammt: Ungiftige Schlangen hinterlassen einen halbkreisförmigen Abdruck mehrerer Zähne ihres Oberkiefers. Bei Giftschlangen dagegen besteht die Bisswunde nur aus einem oder zwei Einstichen der Giftzähne – ein sicheres Erkennungszeichen.

    Gewöhnlich kommt es nur zu lokalen Vergiftungserscheinungen ohne starke Schmerzen. In den ersten zwei Stunden nach einem Biss tritt eine Schwellung auf. Zu den seltenen, allgemeinen Vergiftungssymptomen zählen Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Krämpfe, eventuell Schwindel und Bewusstseinstrübung.
    In jedem Fall sollte bei einem Biss das nächste Krankenhaus oder Gesundheitszentrum aufgesucht werden.

    Als Richtlinien bei einem Schlangenbiss kann man vor allem lokale Ruhigstellung, zum Beispiel durch eine Tuchschlinge, empfehlen. Nicht angebracht sind dagegen Aussaugen, Ausbrennen oder Ausschneiden der Wunde.

    Allerdings, das zur Beruhigung, gab es – soweit bekannt – noch keinen einzigen Todesfall durch einen Schlangenbiss an der Costa Blanca.

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    Author: Spanien-ABC

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