Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Zaragoza

    Richtung Tarragona

    Die in südöstlicher Richtung am Rande des grünen Ebrobeckens verlaufende N-232 zieht entlang des Canal Imperial de Aragón (Kaiserkanal), einem 1528 unter der Regierung Karls V. begonnenen 90 km langen Schifffahrtskanal, der jetzt jedoch nur noch gewerblichen Betrieben und Bewässerung dient.
    Die Straße führt über El Burgo de Ebro (185 m ü.d.M.) mit der dahinter links am Rio Ebro liegenden Ermita Nuestra Señora de Zaragoza la Vieja weiter nach Fuentes de Ebro (196 m ü.d.M.), einem am Ende des Kaiserkanals gelegenen Städtchen mit dem Palacio der Grafen von Fuentes.

    Von Quinto nach Caspe –

    Nach dem Städtchen Ouinto gelangt man auf einer Nebenstraße am Ebro entlang und diesen dann überquerend nach Escatrón. Unweit dieses Ortes liegt das Kloster Rueda, das im 13. Jh. begonnen wurde. Es besitzt neben der sehenswerten dreischiffigen Kirche noch einen gotisch byzantinische Kapitelsaal, einen romanisch-gotischen Speisesaal und eine Bibliothek.
    Von dem schon jenseits der Provinzgrenze liegende Azaila, bei dem eine iberische Ruinenstadt ausgegraben wurde, erreicht man auf der nach Osten führenden C-221 den Ort Caspe, unweit der großen Ebro-Stauseen Embalse de Caspe und Embalse de Moros gelegen.
    Im Ort sind die Stiftskirche im Zisterzienserstil des 13. Jh.s. und die rund angelegten Plaza Mayor sehenswert.

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    Der Norden der Provinz Aragon

    Von der Richtung Tudela führenden N-232 geht kurz nach der Überquerung des Rio Jalón eine Nebenstraße nach Pedrola ab. Dort befindet sich der Sitz der Familie der Villahermosa, deren Palast aus dem 16./17. Jh. sehenswert eingerichtet ist. Einige der Fresken der Stiftskirche des Orts stammen von Francisco Bayeu.
    Von Pedrola fährt am Rio Aragón entlang nach Gallur, wo die C-127 zum nördlich gelegenen Tauste abbiegt. Diese kleine Gemeinde am Rio Arba besitzt eine sehenswerte im Mudejarstil erbaute Pfarrkirche (1243 begonnen) mit schönem Turm und wertvollem Retablo am Hochaltar, der ein Schnitzwerk des 16. Jahrhunderts ist.
    Auf der C-127 erreicht man am Zusammenfluss von Arba de Luesia und Arba de Biel den Ort Ejea de los Caballeros, dessen romanische Festungskirche (13. Jh.) einen stattlichen Wehrturm aufweist. Die Kirche Nuestra Señora de la Olive ist der Schutzheiligen des Städtchens geweiht, die in einer Skulptur des 13. Jahrhunderts verehrt wird.
    Setzt man die Fahrt in nordwestlicher Richtung fort und kommt man nach Sádaba, dessen Kirche Santa María außer zwei Retablos des 16. Jh.s ein schönes Chorgestühl besitzt. Beim Ort eine große mittelalterliche Burg.

    Von Puerto de Sos nach Uncastillo

    Über den Puerto de Sos (856 m ü.d.M.) geht es nach Sos del Rey Católico. Dieses Festungsstädtchen hat sich sein mittelalterliches Stadtbild weitgehend bewahrt. Hier wurde 1452 im Palacio de Sada (12. Jh.) der spätere König Ferdinand von Aragón, genannt el Rey Católico, geboren. An der Plaza Mayor stehen das Renaissancerathaus und die Lonja; vom Platz kommt man zur romanischen Pfarrkirche San Esteban (11./12. Jh.) mit einem Figurenportal und vor allem sehr gut erhaltenen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert.
    Südöstlich von Sos (24 km), auch direkt von Sádaba (16 km) zu erreichen, liegt in ansprechender Landschaft die Ortschaft Uncastillo (eine Burg), die ihren Namen einer einst mächtigen Festung aus dem 12. Jh. verdankt, von der sich nur noch ein einsamer Turm auf dem Felsenhang erhebt; von den Kirchen ist Santa María mit ihrem sehr schönen Südportal und dem plateresken Kreuzgang besonders zu erwähnen. Die Casa Consistorial zeigt eine reich gearbeitete Fassade.

    Richtung Daroca

    Die N-330 verlässt Zaragoza und erreicht das Dörfchen Muel, das die Tradition des Töpferhandwerks bewahrt hat, die aus der Fertigung von Azulejo-Kacheln hervorging. Die Ermita de la Virgen de la Fuente ist mit Fresken von Goya ausgemalt.
    Die Fahrt geht weiter über Longares, dessen schöne Pfarrkirche einen eindrucksvollen Ecce Homo besitzt, nach Cariñena. Das Städtchen, berühmt für seinen Wein, hat von seiner alten Stadtmauer noch einen Turm übrig behalten.

    Die barocke Stiftskirche, über den Fundamenten einer gotischen Kirche errichtet, besitzt einen Altar mit einem schönen Baldachin.
    Ein Abstecher von Cariñena führt zum 24 km östlich gelegenen Dorf Fuendetodos, Geburtsort des Malers Francisco da Goya. An seinem wiederhergestellten Geburtshaus, als Museum zugänglich, wurden eine Erinnerungsstele und eine Büste angebracht.
    Ab Cariñena klettert die N-330 hinauf zum aussichtsreichen Puerto de Paniza und erreicht Daroca.

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    Author: Spanien-ABC

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