Sierra Nevada – Spaniens grösster Nationalpark

Zwischen Granada und dem Mittelmeer liegt die Sierra Nevada, die 110 Kilometer lange spanische Gebirgskette mit den schneebedeckten Gipfeln im Süden des Landes. Über 2 000 Pflanzenarten kommen dort vor. Das Besondere: rund 65 davon ausschliesslich dort. Wegen der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ernannte die Unesco das spanische Schneegebirge 1986 zum Biosphärenreservat. Einen Teil davon machte die andalusische Landesregierung drei Jahre später zum Naturpark.
Die Landschaft der Sierra Nevada erstreckt sich auf rund 170 000 Hektar und bietet öde Wüsten, schneebedeckte Berggipfel, die blühende Pflanzenwelt des Mittelmeers sowie Gletscherseen und Moore. Die Tierwelt ist ähnlich abwechslungsreich. Allein über 20 Schmetterlingsarten flattern durch die Luft, Steinböcke, Wildschweine, Füchse und Wildkatzen streifen durch die Gegend. 180 Vogelarten machen die Sierra Nevada zu einem Paradies für Ornithologen.
Und selbst für Wintersportler ist die Bergkette ein Paradies, ist sie doch das südlichst gelegene Skigebiet Europas. Es gibt schliesslich wenige Gegenden auf der Welt, in denen man morgens noch die Hänge hinabfahren und nachmittags im Meer baden kann.
Urlaub in der Sierra Nevada – Wintersport


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Spanien-ABC
Author: Spanien-ABC

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