Strandverlust in Spanien

    In den nächsten  ca. 40 Jahren wird , dank Ausstoß fossiler Brennstoffe – der Treibhauseffekt lässt  nicht nur Polkappen schmelzen, sondern durch die Erwärmung vor allem das Wasservolumen steigen – und damit die Füllhöhe der Meere ,-  der Strand an Spaniens Ostküste um ca 15 Meter reduziert werden. Wo  man heute noch genüsslich die Sonne genießen und tanken kann, wird man dann mit Taucherbrille unterwegs sein können.
    Die Universität  Kantabrien hat eine Umweltstudie zu diesem Thema verfasst. Die Auswirkungen des Klimawandels werden sich vor allen Dingen in den Regionen La Manga, Mar Menor, in Valencias Albufera, der Costa Brava und in Andalusien bemerkbar machen.

    Bis zum Jahr 2050 hat das Mittelmeer mit einem Anstieg von ca . 20 cm zu rechnen, was zwischen Cadiz und Alicante 10 m Strand weniger bedeutet und für die kantabrische Küste 15 Meter Landverlust  heißen wird.

    Ob der Städtebau dem Wandel angepasst wird, bleibt abzuwarten. Seit Jahren werden laut Küstengesetz 100 m Abstand zum Meer eingefordert. Wie viele Beispiele an Spaniens Küsten belegen, steht das Meer heute schon manchen Hausbesitzern kurz unterhalb der Terrassen. Wo früher, vor 10 bis 15 Jahren noch breiter Sandstrand zum verweilen einlud, schlagen heute die Wellen ans Fundament.  Man kann nur hoffen und wünschen, dass dieser Entwicklung ernst genommen wird.

    Autorin: Rita Mayers


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