Inhaltsverzeichnis

Transport von Haustieren

Hund im Auto
Im Auto gilt in Spanien auch für Hunde Anschnallpflicht. Denken Sie daran Ihren Hund in den Sommermonaten nie im Auto zurückzulassen, denn schon 5 Minuten könnten für Ihr Tier den Tod bedeuten.
Hund im Bus
Will man den Hund mit in den Bus nehmen, sollte vorher höflich gefragt werden. In den meisten Fällen können Sie zum halben Preis mitgenommen werden.
Hund im Zug
Hier dürfen Hunde und auch andere Haustiere nur in Käfigen oder Körben im Gepäckraum transportiert werden. Hunderassen, die als Kampfhunde eingestuft werden, dürfen nicht mit in den Zug.
Hund im Flugzeug
Bei einem Transport im Flugzeug ist es wichtig zu erfragen, wie hoch die Gewichtsgrenze ist, die von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft variiert. Grundsätzlich sind jedoch alle europäischen Fluggesellschaften an die Vorschriften der IATA (International Air Transport Asociation), der Live Animals Regulation und der internationalen Artenschutzbestimmung gebunden. Eine artgerechte Betreuung der tierischen Passagiere ist also vor, während und nach dem Flug garantiert. Nur in Ausnahmefällen raten Tierärzte  zu Beruhigungstabletten.
Hier wird  eine solide Transportbox empfohlen, aus der der vierbeinige Freund nicht entkommen kann. Es ist darauf zu achten, dass die Box über eine Belüftung und einen mindestens zwei Zentimeter breite, überstehende Kanten an den Seiten verfügt, so dass die Luftschlitze nicht verdeckt werden, wenn die Box gegen andere Gepäckstücke gedrückt wird. Sie sollte außerdem so groß sein, dass der Vierbeiner bequem stehen, sich drehen und hinlegen kann.
Hund auf dem Schiff
Prinzipiell sind Hunde auf dem Schiff erlaubt, dürfen aber normalerweise nicht an Deck herumgeführt werden. Es gibt jedoch meist einen bestimmten Abschnitt oder Raum, an denen die Vierbeiner sich bewegen können.

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Transport von Haustieren

Jedes Jahr stellt sich für Urlauber die Frage, wie kann ich mein geliebtes Haustier am Besten transportieren.
Ein Patentrezept gibt es nicht, denn hier entscheidet vor allem der Charakter des Tieres.

Vierbeiner im Auto

Hier gilt, Hunde oder Katzen sollen vor der Abreise nichts mehr fressen. Dafür sollte aber für genügend Trinkwasser gesorgt sein. Rollos bieten einen guten Hitzeschutz. Nie sollte man die Tiere alleine im Auto lassen, denn in kürzester Zeit heizen sich die Autos extrem auf, was zu Kreislaufschocks führen kann.
Man sollte die Tiere auch während der Fahrt sichern und in einer Transportbox unterbringen. Nicht gesicherte Tiere haben schon oft zu Unfällen geführt. Pappkartons als Transportmittel sind hingegen gänzlich ungeeignet. Wer sein Haustier ungesichert transportiert, sollte zumindest darauf achten, dass sämtliche Fenster und Türen geschlossen sind. Viele Tiere sind auf Grund dieses Fehlers schon auf Raststätten und Mautstationen verloren gegangen.
Vierbeiner im Bus
Will man den Hund mit in den Bus nehmen, sollte vorher höflich gefragt werden. In den meisten Fällen können Sie zum halben Preis mitgenommen werden.
Vierbeiner im Zug
Hier dürfen Hunde und auch andere Haustiere nur in Käfigen oder Körben im Gepäckraum transportiert werden. Hunderassen, die als Kampfhunde eingestuft werden, dürfen nicht mit in den Zug.
Vierbeiner auf dem Schiff
Prinzipiell sind Hunde auf dem Schiff erlaubt, dürfen aber normalerweise nicht an Deck herumgeführt werden. Es gibt jedoch meist einen bestimmten Abschnitt oder Raum, an denen die Vierbeiner sich bewegen können.

Urlaub mit Hund in Spanien

Wer plant längere Zeit in Spanien zu verbringen und seinen treuen Gefährten nicht zu Hause lassen will, sollte die folgenden Hinweise zum Urlaub mit Hund beachten. Gerade Spanien gilt als ein nicht sehr hundefreundliches Land. Gefahren die auftreten können sind z. B. Hundefänger oder mit Giften versehende Köder, die so genannte „Tierplagen“ beseitigen sollen. Deshalb sollte man im Urlaubsland gut auf seinen Liebling achten und sich vorher genau über die Bestimmungen in der jeweiligen Region informieren. Außerdem sind besonders die Sommermonate in Spanien für den Hund nicht geeignet, da die Klimaumstellung zu extrem ist. Ausgeschlossen sollte die Mitnahme des Tieres im Sommer nach Zentralspanien und auch zur Mittelmeerküste sein. Alternative ist nur die Atlantikküste. Will man jedoch in eine andere Region reisen, sollte man eine andere Jahreszeit wählen.

Auch in Spanien gibt es mittlerweile hundefreundliche Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants, in denen Sie und Ihr Vierbeiner willkommen sind. Können Sie ihn einmal nicht mitnehmen, lassen Sie ihren Hund auf keinen Fall der Hitze ausgesetzt. Sei es auf der Straße oder im Auto. Viele Tiere sterben besonders in den Sommermonaten an Hitzschlägen oder Erstickung. Schon 5 Minuten können ihrem Hund das Leben kosten.

Wenn sie die folgenden Regeln und Hinweise beachten, steht einem Urlaub mit der ganzen Familie jedoch nichts mehr im Weg.

Einreisebestimmungen:

Vor der Einreise nach Spanien müssen Hunde gegen Tollwut geimpft werden. Die Impfung muss mindestens einen Monat vor der Einreise vollzogen werden und darf höchsten 12 Monate zurück liegen. Ausnahmen gelten für Hunde unter 3 Monaten. Diese sind von der Impfpflicht befreit. Außerdem muss ein von dem Amtstierarzt oder Amtstierärztin ausgestelltes behördliches Gesundheitszeugnis in spanischer Sprache, sowie ein internationaler Impfpass und eine Herkunftsbescheinigung immer mitgeführt werden. Beide Dokumente dürfen nicht älter als 10 Tage sein.

Bei der Einreise gibt es in einigen Fällen Kontrollen an den Grenzübergängen.

Vorgeschrieben ist auch ein Chip, mit dem der Hund identifiziert werden kann, sollte er einmal verloren gehen. Ein Hund der ohne Chip aufgegriffen wird, darf dem Gesetz nach eingeschläfert werden. Auch mit Chip kommt dies öfter vor und besonders Tiere die aggressiv reagieren werden sofort eingeschläfert. Passen Sie also immer gut auf Ihr Tier auf!

Tierärzte in Spanien

Mittlerweile gibt es auch in den kleineren Ortschaften Tierärzte. In Tourismusgebieten sprechen viele auch Deutsch. Sollte einmal ein Notfall an Feiertagen eintreten, fahren Sie am besten zum nächstgelegenen Tierarzt. Am Eingang befinden sich immer eine Notfallnummer und eine Abonado-Nummer. Beide sind wichtig. Wenn sie die Notfallnummer anrufen, gelangen Sie zur spanienweiten Notrufzentrale, in denen auch meistens Englisch gesprochen wird. Als nächstes müssen Sie auf jeden Fall die Abonado-Nummer durchsagen und erhalten so die Adresse des nächsten diensthabenden Tierarztes.

Mittelmeerkrankheit Leishmania oder Leishmaniosis

Spanien gilt als ein sehr gefährdetes Land für diese Krankheit. Übertragen wird sie durch Sandmücken. Während das menschliche Immunsystem meist damit umgehen kann, kann es das der Hunde nicht. Ist man für längere Zeit in Spanien, so sollte man seinen Hund regelmäßig einem Bluttest unterziehen. Auch wenn man nur einige Wochen in Spanien verbracht hat, sollte man nach dem Urlaub ebenfalls einen Tierarzt aufsuchen um einen Bluttest zu machen. Bei der Leishmaniosis handelt es sich um eine Immunkrankheit. Die Symptome könne unterschiedlich sein. Viele Hunde verlieren Fell oder bekommen Nierenprobleme, wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt stirbt das Tier. Wird die Krankheit rechtzeitig entdeckt ist die Chance höher, dass sie noch nicht ausgebrochen ist, und kann noch behandelt werden. Aber auch nur für einen gewissen Zeitraum, denn ganz geheilt werden kann das Tier leider nicht mehr. 

Zwar gibt es noch keine Impfung gegen diese Krankheit, doch der Mensch kann einige vorbeugende Mittel anwenden um das Risiko einer Ansteckung einzudämmen. Die Firma Intervet ,beispielsweise, stellt Halsbänder her, die nicht nur gegen Flöhe und Zecken wirken, sondern auch gegen Sandmücken. Sie heißen Scalibor und sind in Spanien bei jedem Tierarzt erhältlich. Denken Sie bei einem Urlaub mit ihrem Hund auf jeden Fall daran, ein solches Band zu besorgen, denn hat sich ihr Vierbeiner erst einmal angesteckt, ist es zu spät.